
Fahrradtouren
rund um den Bodensee
Tourvorschlag Nr. 1
Radtour über Tettnang ins Argental
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Radtour über Tettnang ins Argental
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| Strecke | ca. 33 km |
| Fahrzeit | ca. 2,5 Std. |
| Höhenunterschied | ca. 95 m |
| Schwierigkeitsgrad | leicht, vor Tettnang anspruchsvoll |
| Einkehrmöglichkeit | Krone, Tettnang |
Radtour über Tettnang ins Argental
Auf den Spuren der Grafen von Montfort bewegt man sich auf dieser Tour. Eindrucksvolle Schlösser und eine Wasserburg liegen am Weg durch die Tettnanger Hopfengärten und das Argental mit dem gleichnamigen Fluss. Der Rückweg führt bei Langenargen über die älteste Kabelhängebrücke Deutschlands.
Tettnang
Auf einer Anhöhe mit weitem Ausblick über den Bodensee liegt majestätisch das neue Schloss Tettnang. Das von 1712 -1760 erbaute Schloss der Grafen von Montfort, die bis 1780 hier residierten, beherbergt heute ein Museum. In der Altstadt befindet sich das so genannte Torschloss mit dem Montfort-Museum. Dokumente und vielerlei andere Zeugnisse der Stadtgeschichte und des Hauses Montfort sind hier zu besichtigen. Tettnang, auch als "Hopfenstadt" bekannt, verfügt über eine der bedeutendsten Hopfenanbauflächen Deutschlands.
Gießenbrücke
Das historisch bedeutendste Bauwerk der Gemeinde Kressbronn ist die spätgotische Wasserburg Gießen, eine unregelmäßige, ummauerte Anlage. Von 1405 bis 1810 im Besitz des Heiliggeistspitals Lindau, diente es als vorgeschobener Stützpunkt der Reichsstadt gegen die Grafen von Montfort. Die Außenmauern des ursprünglichen Wohnhauses sind mit ihren Schießscharten noch heute in den beiden Untergeschossen des Schlosses zu sehen. Die Burg befindet sich in privatem Besitz und ist nur von außen zu besichtigen.
Langenargen
Neben Tettnang war Langenargen einst die bedeutendste der Montfort-Residenzen. Nach dem Aussterben des Hauses Montfort verfiel die Burg Argen zur Ruine. An ihrer Stelle ließ König Wilhelm I. von Württemberg 1861 einen Neubau im maurischen Stil errichten. Das "Schloss Montfort", vom See aus weithin sichtbar, gilt heute als Wahrzeichen von Langenargen. Die barocke Pfarrkirche St. Martin und das Museum im ehemaligen Pfarrhaus beherbergen bedeutende Kunstschätze. Im Museum sind insbesondere Werke von Hans Purrmann, der in Langenargen lebte und beigesetzt ist, zu besichtigen.
Eriskirch
Eriskirch empfängt den radelnden Besucher zunächst einmal mit den Naturschönheiten seines Riedes. Die bezaubernde Schilf- und Uferlandschaft mit vielen seltenen Pflanzen und einer üppigen Irisblüte von Ende Mai bis Anfang Juni, gilt als eines der schönsten Naturschutzgebiete am See. Im Ortskern findet man eine historische Holzbrücke und mit seiner Pfarr- und ehemaligen Wallfahrtskirche "Unserer Lieben Frau" (um 1400, Turm neugotisch), hat der Ort einen viel zu wenig bekannten Kunstschatz vorzuweisen.
Auf den Spuren der Grafen von Montfort bewegt man sich auf dieser Tour. Eindrucksvolle Schlösser und eine Wasserburg liegen am Weg durch die Tettnanger Hopfengärten und das Argental mit dem gleichnamigen Fluss. Der Rückweg führt bei Langenargen über die älteste Kabelhängebrücke Deutschlands.
Tettnang
Auf einer Anhöhe mit weitem Ausblick über den Bodensee liegt majestätisch das neue Schloss Tettnang. Das von 1712 -1760 erbaute Schloss der Grafen von Montfort, die bis 1780 hier residierten, beherbergt heute ein Museum. In der Altstadt befindet sich das so genannte Torschloss mit dem Montfort-Museum. Dokumente und vielerlei andere Zeugnisse der Stadtgeschichte und des Hauses Montfort sind hier zu besichtigen. Tettnang, auch als "Hopfenstadt" bekannt, verfügt über eine der bedeutendsten Hopfenanbauflächen Deutschlands.
Gießenbrücke
Das historisch bedeutendste Bauwerk der Gemeinde Kressbronn ist die spätgotische Wasserburg Gießen, eine unregelmäßige, ummauerte Anlage. Von 1405 bis 1810 im Besitz des Heiliggeistspitals Lindau, diente es als vorgeschobener Stützpunkt der Reichsstadt gegen die Grafen von Montfort. Die Außenmauern des ursprünglichen Wohnhauses sind mit ihren Schießscharten noch heute in den beiden Untergeschossen des Schlosses zu sehen. Die Burg befindet sich in privatem Besitz und ist nur von außen zu besichtigen.
Langenargen
Neben Tettnang war Langenargen einst die bedeutendste der Montfort-Residenzen. Nach dem Aussterben des Hauses Montfort verfiel die Burg Argen zur Ruine. An ihrer Stelle ließ König Wilhelm I. von Württemberg 1861 einen Neubau im maurischen Stil errichten. Das "Schloss Montfort", vom See aus weithin sichtbar, gilt heute als Wahrzeichen von Langenargen. Die barocke Pfarrkirche St. Martin und das Museum im ehemaligen Pfarrhaus beherbergen bedeutende Kunstschätze. Im Museum sind insbesondere Werke von Hans Purrmann, der in Langenargen lebte und beigesetzt ist, zu besichtigen.
Eriskirch
Eriskirch empfängt den radelnden Besucher zunächst einmal mit den Naturschönheiten seines Riedes. Die bezaubernde Schilf- und Uferlandschaft mit vielen seltenen Pflanzen und einer üppigen Irisblüte von Ende Mai bis Anfang Juni, gilt als eines der schönsten Naturschutzgebiete am See. Im Ortskern findet man eine historische Holzbrücke und mit seiner Pfarr- und ehemaligen Wallfahrtskirche "Unserer Lieben Frau" (um 1400, Turm neugotisch), hat der Ort einen viel zu wenig bekannten Kunstschatz vorzuweisen.
Tourverlauf:
Friedrichshafen, km 0 - Lochbrücke - Tettnang (neues Schloss, 1712 bis 1753, Besuch Schlossmuseum), km 10 - Gießenbrücke (Wasserburg, 1450) - an der Argen entlang (älteste Kabelhängebrücke Deutschlands, 1897) zur Malerecke, km 21 und nach Langenargen - Eriskirch (Besuch Naturschutzzentrum) - Friedrichshafen, km 33
Friedrichshafen, km 0 - Lochbrücke - Tettnang (neues Schloss, 1712 bis 1753, Besuch Schlossmuseum), km 10 - Gießenbrücke (Wasserburg, 1450) - an der Argen entlang (älteste Kabelhängebrücke Deutschlands, 1897) zur Malerecke, km 21 und nach Langenargen - Eriskirch (Besuch Naturschutzzentrum) - Friedrichshafen, km 33
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Tourvorschlag Nr. 2
Radtour über den Gehrenberg
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Radtour über den Gehrenberg
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| Strecke | ca. 39 km |
| Fahrzeit | ca. 3,5 Std. |
| Höhenunterschied | ca. 470 m |
| Schwierigkeitsgrad | leicht, im Mittelteil sehr anspruchsvoll |
| Einkehrmöglichkeit | Krone, Roggenbeuren |
Radtour über den Gehrenberg
Über das auf einer leichten Anhöhe gelegene historische Städtchen Markdorf führt die Route auf den 716 m hohen Gehrenberg. Der einzigartige Ausblick von Markdorfs Hausberg über die Bodenseeregion und die Alpenkette lohnt den etwas mühseligen Anstieg mit bis zu 12 % Steigung auf den Gehrenberg allemal.
Markdorf
Dem Städtchen, dessen alter Baubestand zum größten Teil zwei Bränden 1778 und 1842 zum Opfer fiel, sieht man kaum mehr seine historische Bedeutung an. Die aber gewann es sich schon nach der ersten Jahrtausendwende, als die Burg des seit 807 bekannten >Markdorf< in den Kämpfen des Investiturstreits mehrfach eine Rolle spielte und der Bischof von Konstanz als Parteigänger Heinrichs IV. sich vor dem Gegenkönig Rudolf von Rheinfelden zurückzog. Keimzelle der seit 1803 badischen Stadt war allerdings nicht diese ältere Burg, sondern eine Neugründung des Ritters Konrad von Markdorf (um 1250). Das erhalten gebliebene, turmartige Alte Schloss mit seinen Staffelgiebeln gehört dem 14. Jahrhundert an, die Wirtschaftsgebäude wie auch der neue Bau (Apotheke) sind aus der Zeit um 1740. Nahebei das Untertor, ferner der Hexenturm und das äußere Obertor sind immer noch prägende Merkmale des Stadtbildes, das auch gern im Zusammenhang mit der bevorzugten Lage Markdorfs am oberen Rand des Linzgaus zu Füßen des Gehrenbergs gelobt wird. Heute gilt Markdorf auch als attraktive Einkaufsstadt, die durch beschauliche Gassen und die Ruhe abseits vom Trubel am See besticht.
Gehrenberg
Vom ca. 30 m hohen Aussichtsturm auf dem Gehrenberg (746 m, 246 m über dem Bodensee) eröffnet sich dem Besucher eine prachtvolle Aussicht auf den Bodensee und die Alpenkette von der Zugspitze bis zu den Eisriesen des Berner Oberlandes. Die Fernsicht ist eine der umfassendsten und schönsten am Bodensee, da man den See und das Gebirge mit einem Blick überschauen kann. Besonders unter den Mountain-Bikern gelten die Hänge rings um den Gehrenberg als ideales Betätigungsfeld.
Weilermühle
Der Obstanbau hat für die Landwirtschaft in der Bodenseeregion einen hohen Stellenwert. Besonders bei den berühmten Bodenseeäpfeln haben die heutigen Ansprüche an Menge und Qualität der produzierten Früchte dazu geführt, daß fast überall auf so genannte Niederstammpflanzen umgestellt wurde. Diese hochproduktiven und leicht zu erntenden Bäume haben die hochstämmigen Bäume zum größten Teil verdrängt. Um die vielfältigen Sorten von Birn- und Apfelbäumen in ihrer ursprünglichen Wachstumsform zu dokumentieren, wurde das Streuobstmuseum mit 160 hochstämmigen Obstbäumen eingerichtet.
Über das auf einer leichten Anhöhe gelegene historische Städtchen Markdorf führt die Route auf den 716 m hohen Gehrenberg. Der einzigartige Ausblick von Markdorfs Hausberg über die Bodenseeregion und die Alpenkette lohnt den etwas mühseligen Anstieg mit bis zu 12 % Steigung auf den Gehrenberg allemal.
Markdorf
Dem Städtchen, dessen alter Baubestand zum größten Teil zwei Bränden 1778 und 1842 zum Opfer fiel, sieht man kaum mehr seine historische Bedeutung an. Die aber gewann es sich schon nach der ersten Jahrtausendwende, als die Burg des seit 807 bekannten >Markdorf< in den Kämpfen des Investiturstreits mehrfach eine Rolle spielte und der Bischof von Konstanz als Parteigänger Heinrichs IV. sich vor dem Gegenkönig Rudolf von Rheinfelden zurückzog. Keimzelle der seit 1803 badischen Stadt war allerdings nicht diese ältere Burg, sondern eine Neugründung des Ritters Konrad von Markdorf (um 1250). Das erhalten gebliebene, turmartige Alte Schloss mit seinen Staffelgiebeln gehört dem 14. Jahrhundert an, die Wirtschaftsgebäude wie auch der neue Bau (Apotheke) sind aus der Zeit um 1740. Nahebei das Untertor, ferner der Hexenturm und das äußere Obertor sind immer noch prägende Merkmale des Stadtbildes, das auch gern im Zusammenhang mit der bevorzugten Lage Markdorfs am oberen Rand des Linzgaus zu Füßen des Gehrenbergs gelobt wird. Heute gilt Markdorf auch als attraktive Einkaufsstadt, die durch beschauliche Gassen und die Ruhe abseits vom Trubel am See besticht.
Gehrenberg
Vom ca. 30 m hohen Aussichtsturm auf dem Gehrenberg (746 m, 246 m über dem Bodensee) eröffnet sich dem Besucher eine prachtvolle Aussicht auf den Bodensee und die Alpenkette von der Zugspitze bis zu den Eisriesen des Berner Oberlandes. Die Fernsicht ist eine der umfassendsten und schönsten am Bodensee, da man den See und das Gebirge mit einem Blick überschauen kann. Besonders unter den Mountain-Bikern gelten die Hänge rings um den Gehrenberg als ideales Betätigungsfeld.
Weilermühle
Der Obstanbau hat für die Landwirtschaft in der Bodenseeregion einen hohen Stellenwert. Besonders bei den berühmten Bodenseeäpfeln haben die heutigen Ansprüche an Menge und Qualität der produzierten Früchte dazu geführt, daß fast überall auf so genannte Niederstammpflanzen umgestellt wurde. Diese hochproduktiven und leicht zu erntenden Bäume haben die hochstämmigen Bäume zum größten Teil verdrängt. Um die vielfältigen Sorten von Birn- und Apfelbäumen in ihrer ursprünglichen Wachstumsform zu dokumentieren, wurde das Streuobstmuseum mit 160 hochstämmigen Obstbäumen eingerichtet.
Tourverlauf:
Friedrichshafen (40 0m), km 0 - Windhag, Schnetzenhausen - Riedheim - Bergheim - Markdorf (altes Schloss, 14. Jahrhundert), km 12 - Gehrenberg (716 m) - Roggenbeuren - Urnau - Fuchstobel, km 24 - Bitzenhofen - Oberteuringen - Weilermühle (Führung Streuobstmuseum), km 32 - Jettenhausen - Friedrichshafen, km 39
Friedrichshafen (40 0m), km 0 - Windhag, Schnetzenhausen - Riedheim - Bergheim - Markdorf (altes Schloss, 14. Jahrhundert), km 12 - Gehrenberg (716 m) - Roggenbeuren - Urnau - Fuchstobel, km 24 - Bitzenhofen - Oberteuringen - Weilermühle (Führung Streuobstmuseum), km 32 - Jettenhausen - Friedrichshafen, km 39
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Tourvorschlag Nr. 3
Am Bodensee entlang nach Ludwigshafen
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Am Bodensee entlang nach Ludwigshafen
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| Strecke | ca. 42 km |
| Fahrzeit | ca. 3,5 Std. |
| Höhenunterschied | ca. 165 m |
| Schwierigkeitsgrad | leicht |
| Einkehrmöglichkeit | Rebmannshof, (unterhalb Birnau) |
Am Bodensee entlang nach Ludwigshafen
Entlang des nördlichen Bodenseeufers führt diese Tour vorbei an bedeutenden Kulturdenkmälern zur "Riviera des Bodensees". Aufgrund ihres südlichen Flairs und des milden Klimas wird die Region des Überlinger Sees oft mit der Urlaubslandschaft am Mittelmeer verglichen.
Meersburg
Das malerische, mittelalterliche Städtchen wird unter anderem vom Alten Schloss (der Meersburg), dem neuen Schloss im barocken Baustil und alten Fachwerkhäusern geprägt. Das Alte Schloss (Ursprung im 7. Jahrhundert) ist die älteste erhaltene Burg Deutschlands. Die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff verbrachte ihre letzten Lebensjahre im Alten Schloss. Dort kann man heute noch ihre Wohnräume besichtigen.
Birnau
Die Wallfahrtskirche St. Maria (1746-1750) gilt als schönste Barockkirche des Bodensees und als Meisterwerk des Vorarlberger Baumeisters Peter Thumb. Die Wallfahrtskirche bildet eine bauliche Einheit mit dem Propsteigebäude, der Sommerresidenz der Äbte von Salem. Die Kirche wurde von J. A. Feuchtmayer in reichstem Rokokostil ausgestattet. Am meisten bewundert wird die barocke Figur des Honigschleckers am St Bernhard-Altar. Sie ist die Symbolfigur der "Oberschwäbischen Barockstraße".
Überlingen
In der ehemaligen Reichs- und Kreisstadt verbindet sich die Schönheit der Uferanlage am Überlinger See mit dem Reiz eines im Kern intakten, mittelalterlichen Stadtbildes. Auf engem Raum zusammengedrängt sind in der Altstadt prächtige Bürgerhäuser und Zweckbauten. Überlingen verdankt diese sehenswerten Bauten den vom 14. bis 16. Jahrhundert durch den Handel mit Salz, Getreide und Wein wohlhabend gewordenen Bürgern der Stadt.
Ludwigshafen
Der Ort hieß früher Sernatingen; 1826 ließ Großherzog Ludwig von Baden den Hafen anlegen, worauf das Dorf seinen jetzigen Namen erhielt (ähnlich wie aus dem alten Buchhorn und Höfen Friedrichshafen entstand). Der einst lebhafte Speditionsplatz hat seit Eröffnung der Eisenbahnlinie Radolfzell - Friedrichshafen seine Bedeutung als Hafen fast ganz verloren. Heute gilt die Flachwasserregion vor Ludwigshafen als Fundstädte prähistorischer Siedlungsgegenstände der Stein- und Bronzezeit.
Entlang des nördlichen Bodenseeufers führt diese Tour vorbei an bedeutenden Kulturdenkmälern zur "Riviera des Bodensees". Aufgrund ihres südlichen Flairs und des milden Klimas wird die Region des Überlinger Sees oft mit der Urlaubslandschaft am Mittelmeer verglichen.
Meersburg
Das malerische, mittelalterliche Städtchen wird unter anderem vom Alten Schloss (der Meersburg), dem neuen Schloss im barocken Baustil und alten Fachwerkhäusern geprägt. Das Alte Schloss (Ursprung im 7. Jahrhundert) ist die älteste erhaltene Burg Deutschlands. Die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff verbrachte ihre letzten Lebensjahre im Alten Schloss. Dort kann man heute noch ihre Wohnräume besichtigen.
Birnau
Die Wallfahrtskirche St. Maria (1746-1750) gilt als schönste Barockkirche des Bodensees und als Meisterwerk des Vorarlberger Baumeisters Peter Thumb. Die Wallfahrtskirche bildet eine bauliche Einheit mit dem Propsteigebäude, der Sommerresidenz der Äbte von Salem. Die Kirche wurde von J. A. Feuchtmayer in reichstem Rokokostil ausgestattet. Am meisten bewundert wird die barocke Figur des Honigschleckers am St Bernhard-Altar. Sie ist die Symbolfigur der "Oberschwäbischen Barockstraße".
Überlingen
In der ehemaligen Reichs- und Kreisstadt verbindet sich die Schönheit der Uferanlage am Überlinger See mit dem Reiz eines im Kern intakten, mittelalterlichen Stadtbildes. Auf engem Raum zusammengedrängt sind in der Altstadt prächtige Bürgerhäuser und Zweckbauten. Überlingen verdankt diese sehenswerten Bauten den vom 14. bis 16. Jahrhundert durch den Handel mit Salz, Getreide und Wein wohlhabend gewordenen Bürgern der Stadt.
Ludwigshafen
Der Ort hieß früher Sernatingen; 1826 ließ Großherzog Ludwig von Baden den Hafen anlegen, worauf das Dorf seinen jetzigen Namen erhielt (ähnlich wie aus dem alten Buchhorn und Höfen Friedrichshafen entstand). Der einst lebhafte Speditionsplatz hat seit Eröffnung der Eisenbahnlinie Radolfzell - Friedrichshafen seine Bedeutung als Hafen fast ganz verloren. Heute gilt die Flachwasserregion vor Ludwigshafen als Fundstädte prähistorischer Siedlungsgegenstände der Stein- und Bronzezeit.
Tourverlauf:
Friedrichshafen, km 0 - Fischbach - Immenstaad - Hagnau -Meersburg, km 18 - Unteruhldingen (Besuch Pfahlbaummuseum) - Birnau (Wallfahrtskirche St. Maria, 1746 - 1750) - Überlingen (Besuch des Stadtgartens), km 32 - Sipplingen (Besuch "Erlebniswelt") - Ludwigshafen, km 42. Mit der Bahn zurück nach Friedrichshafen.
Friedrichshafen, km 0 - Fischbach - Immenstaad - Hagnau -Meersburg, km 18 - Unteruhldingen (Besuch Pfahlbaummuseum) - Birnau (Wallfahrtskirche St. Maria, 1746 - 1750) - Überlingen (Besuch des Stadtgartens), km 32 - Sipplingen (Besuch "Erlebniswelt") - Ludwigshafen, km 42. Mit der Bahn zurück nach Friedrichshafen.
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Tourvorschlag Nr. 4
Radtour über Salem, Birnau nach Überlingen
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Radtour über Salem, Birnau nach Überlingen
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| Strecke | ca. 43 km |
| Fahrzeit | ca. 3 Std. |
| Höhenunterschied | ca. 215 m |
| Schwierigkeitsgrad | leicht, im Mittelteil etwas anspruchsvoll |
| Einkehrmöglichkeit | Lindenbaum, Salem |
Radtour über Salem, Birnau nach Überlingen
Das an der Route liegende Schloss Salem ist das wohl eindrucksvollste Schloss der Bodenseeregion. Von "Schloss Salem" geht es auf dem Prälatenweg vorbei am "Affenberg" mit großem Wildfreigehege und der Storchenaufzucht zur Klosterkirche Birnau. Einen besonders schönen Blick auf die Birnau, Mainau und Meersburg eröffnet die Rückfahrt per Schiff von Überlingen nach Friedrichshafen.
Killenweiher
Auf einer idyllischen Insel im Killenweiher, näher schon bei Mühlhofen als bei Mimmenhausen, hat der berühmte Maler und Bildhauer J. A. Feuchtmayer fünfzig Jahre lang gewohnt. Sein Haus stand am Platz des jetzigen Markgräflichen Forsthauses von 1792.
Salem
Die aus mehreren Ortsteilen bestehende Gemeinde gilt insbesondere durch den "Affenberg" mit großem Affenfreigehege und "Schloss Salem", als beliebtes Ausflugsziel am Bodensee. Das ehem. Kloster mit Kulturschätzen aus 7 Jahrhunderten, abwechslungsreichen Attraktionen und verschiedenen Möglichkeiten zum Einkehren befindet sich in einer 17 ha großen Schlossanlage. Mittelpunkt der Anlage ist die in mehreren Etappen bis 1414 vollendete Basilika mit großen Maßwerkfenstern und Alabasterfiguren. Die Basilika ist der reinste gotische Bau Oberschwabens. Die Klostergebäude wurden nach einem Brand von 1697 bis 1706 im barocken Stil neu errichtet. Die Räume des Schlosses, darunter der Kaisersaal, werden heute als Museum und Schulgebäude der "Salemer Schule" genutzt.
Birnau
Die Wallfahrtskirche St. Maria (1746-1750) gilt als schönste Barockkirche des Bodensees und als Meisterwerk des Vorarlberger Baumeisters Peter Thumb. Die Wallfahrtskirche bildet eine bauliche Einheit mit dem Propsteigebäude, der Sommerresidenz der Äbte von Salem. Die Kirche wurde von J. A. Feuchtmayer in reichstem Rokokostil ausgestattet. Am meisten bewundert wird die barocke Figur des Honigschleckers am St. Bernhard-Altar. Sie ist die Symbolfigur der "Oberschwäbischen Barockstraße".
Überlingen
In der ehemaligen Reichs- und Kreisstadt verbindet sich die Schönheit der Uferanlage am Überlinger See mit dem Reiz eines im Kern intakten mittelalterlichen Stadtbildes. Auf engem Raum zusammengedrängt sind in der Altstadt prächtige Bürgerhäuser und Zweckbauten. Überlingen verdankt diese sehenswerten Bauten den vom 14. bis 16. Jahrhundert durch den Handel mit Salz, Getreide und Wein wohlhabend gewordenen Bürgern der Stadt.
Das an der Route liegende Schloss Salem ist das wohl eindrucksvollste Schloss der Bodenseeregion. Von "Schloss Salem" geht es auf dem Prälatenweg vorbei am "Affenberg" mit großem Wildfreigehege und der Storchenaufzucht zur Klosterkirche Birnau. Einen besonders schönen Blick auf die Birnau, Mainau und Meersburg eröffnet die Rückfahrt per Schiff von Überlingen nach Friedrichshafen.
Killenweiher
Auf einer idyllischen Insel im Killenweiher, näher schon bei Mühlhofen als bei Mimmenhausen, hat der berühmte Maler und Bildhauer J. A. Feuchtmayer fünfzig Jahre lang gewohnt. Sein Haus stand am Platz des jetzigen Markgräflichen Forsthauses von 1792.
Salem
Die aus mehreren Ortsteilen bestehende Gemeinde gilt insbesondere durch den "Affenberg" mit großem Affenfreigehege und "Schloss Salem", als beliebtes Ausflugsziel am Bodensee. Das ehem. Kloster mit Kulturschätzen aus 7 Jahrhunderten, abwechslungsreichen Attraktionen und verschiedenen Möglichkeiten zum Einkehren befindet sich in einer 17 ha großen Schlossanlage. Mittelpunkt der Anlage ist die in mehreren Etappen bis 1414 vollendete Basilika mit großen Maßwerkfenstern und Alabasterfiguren. Die Basilika ist der reinste gotische Bau Oberschwabens. Die Klostergebäude wurden nach einem Brand von 1697 bis 1706 im barocken Stil neu errichtet. Die Räume des Schlosses, darunter der Kaisersaal, werden heute als Museum und Schulgebäude der "Salemer Schule" genutzt.
Birnau
Die Wallfahrtskirche St. Maria (1746-1750) gilt als schönste Barockkirche des Bodensees und als Meisterwerk des Vorarlberger Baumeisters Peter Thumb. Die Wallfahrtskirche bildet eine bauliche Einheit mit dem Propsteigebäude, der Sommerresidenz der Äbte von Salem. Die Kirche wurde von J. A. Feuchtmayer in reichstem Rokokostil ausgestattet. Am meisten bewundert wird die barocke Figur des Honigschleckers am St. Bernhard-Altar. Sie ist die Symbolfigur der "Oberschwäbischen Barockstraße".
Überlingen
In der ehemaligen Reichs- und Kreisstadt verbindet sich die Schönheit der Uferanlage am Überlinger See mit dem Reiz eines im Kern intakten mittelalterlichen Stadtbildes. Auf engem Raum zusammengedrängt sind in der Altstadt prächtige Bürgerhäuser und Zweckbauten. Überlingen verdankt diese sehenswerten Bauten den vom 14. bis 16. Jahrhundert durch den Handel mit Salz, Getreide und Wein wohlhabend gewordenen Bürgern der Stadt.
Tourverlauf:
Friedrichshafen, km 0 - Fischbach - Immenstaad - Ittendorf, km 12 - Grausbeuren (Killenweiher) - Markgräfliches Forsthaus (1792) - (Bifangweiher) - Schloss Salem (Besuch Schlossmuseum) (Spitznagel-, Markgräfin-, Martins- u. Sägerweiher), km 29 - Prälatenweg - Mendlishausen (Affenberg, Storchenaufzucht) - Birnau (Wallfahrtskirche St. Maria, 1746 - 1750), km 37 - Überlingen, km 43. Mit dem Schiff zurück nach Friedrichshafen
Friedrichshafen, km 0 - Fischbach - Immenstaad - Ittendorf, km 12 - Grausbeuren (Killenweiher) - Markgräfliches Forsthaus (1792) - (Bifangweiher) - Schloss Salem (Besuch Schlossmuseum) (Spitznagel-, Markgräfin-, Martins- u. Sägerweiher), km 29 - Prälatenweg - Mendlishausen (Affenberg, Storchenaufzucht) - Birnau (Wallfahrtskirche St. Maria, 1746 - 1750), km 37 - Überlingen, km 43. Mit dem Schiff zurück nach Friedrichshafen
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Tourvorschlag Nr. 5
Radtour zur Blumeninsel Mainau
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Radtour zur Blumeninsel Mainau
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| Strecke | ca. 44 km |
| Fahrzeit | ca. 2,5 Std. |
| Höhenunterschied | ca. 140 m |
| Schwierigkeitsgrad | leicht |
| Einkehrmöglichkeit | Schwedenschänke, Mainau |
Radtour zur Blumeninsel Mainau
Nach wie vor gehört die Mainau zu den beliebtesten Ausflugszielen am Bodensee. Immer wieder neue Attraktionen wie das zuletzt eröffnete "Schmetterlingshaus" sorgen dafür, dass die Blumeninsel zu jeder Jahreszeit einen Besuch lohnt. Die Insel selbst ist nicht mit dem Rad befahrbar, genügend Abstellplätze und sogar kostenlose Gepäckschließfächer am Eingang stehen aber für radelnde Besucher zur Verfügung.
Immenstaad
Die Dächer des beschaulichen Dorfes werden vom markanten Turm (1474) der Pfarrkirche St. Jodokus überragt. Die drei Schlösser Kirchberg, Hersberg und Helmsdorf sowie das historische Schwörerhaus (1578), ein alemannisch gestelztes Einhaus, sind ebenfalls Wahrzeichen und Zeugnis der wechselvollen Geschichte Immenstaads. Im idyllischen Ortsteil Frenkenbach befindet sich eines der ältesten romanischen Bauwerke des Linzgaus, die Kirche St. Oswald (um 1200). Zwei sehenswerte, kleine Museen in Kippenhausen sowie eine Galerie im vorzüglich restaurierten Haus "Montfort", runden das kulturelle Angebot ab.
Hagnau
Umrahmt von Wein- und Obstgärten liegt das Wein- und Fischerdorf an einem sonnenverwöhnten Südhang. Der berühmte Hagnauer Wein verdankt nicht zuletzt Heinrich Hansjakob, der hier die erste badische Winzergenossenschaft 1881 gründete, seine hohe Qualität. Der riesige Torkel (Weinpresse) in den Uferanlagen zeugt von der langen Tradition des Hagnauer Weinbaus.
Meersburg
Das malerische, mittelalterliche Städtchen wird unter anderem vom Alten Schloss (der "Meersburg"), dem neuen Schloss im barocken Baustil und alten Fachwerkhäusern geprägt. Das Alte Schloss (Ursprung im 7. Jahrhundert), ist die älteste erhaltene Burg Deutschlands. Die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff verbrachte ihre letzten Lebensjahre im Alten Schloss. Dort kann man heute noch ihre Wohnräume besichtigen.
Mainau
Schloss und Kirche auf der Blumeninsel im Bodensee stammen aus der Zeit, als sich die Mainau im Besitz des Deutschen Ritterordens befand. Die Bauwerke sind zwischen 1732 und 1746 entstanden und bilden typische Beispiele für den Bodensee-Barock. Schlossherr und Schöpfer des einzigartigen Blumen- und Pflanzenparks der Mainau ist Graf Lennart Bernadotte, der hier sein Lebenswerk verwirklichte. Eine neue Attraktion stellt das Schmetterlingshaus dar, in dem man die bunte Welt der Tropen zu jeder Jahreszeit entdecken kann.
Nach wie vor gehört die Mainau zu den beliebtesten Ausflugszielen am Bodensee. Immer wieder neue Attraktionen wie das zuletzt eröffnete "Schmetterlingshaus" sorgen dafür, dass die Blumeninsel zu jeder Jahreszeit einen Besuch lohnt. Die Insel selbst ist nicht mit dem Rad befahrbar, genügend Abstellplätze und sogar kostenlose Gepäckschließfächer am Eingang stehen aber für radelnde Besucher zur Verfügung.
Immenstaad
Die Dächer des beschaulichen Dorfes werden vom markanten Turm (1474) der Pfarrkirche St. Jodokus überragt. Die drei Schlösser Kirchberg, Hersberg und Helmsdorf sowie das historische Schwörerhaus (1578), ein alemannisch gestelztes Einhaus, sind ebenfalls Wahrzeichen und Zeugnis der wechselvollen Geschichte Immenstaads. Im idyllischen Ortsteil Frenkenbach befindet sich eines der ältesten romanischen Bauwerke des Linzgaus, die Kirche St. Oswald (um 1200). Zwei sehenswerte, kleine Museen in Kippenhausen sowie eine Galerie im vorzüglich restaurierten Haus "Montfort", runden das kulturelle Angebot ab.
Hagnau
Umrahmt von Wein- und Obstgärten liegt das Wein- und Fischerdorf an einem sonnenverwöhnten Südhang. Der berühmte Hagnauer Wein verdankt nicht zuletzt Heinrich Hansjakob, der hier die erste badische Winzergenossenschaft 1881 gründete, seine hohe Qualität. Der riesige Torkel (Weinpresse) in den Uferanlagen zeugt von der langen Tradition des Hagnauer Weinbaus.
Meersburg
Das malerische, mittelalterliche Städtchen wird unter anderem vom Alten Schloss (der "Meersburg"), dem neuen Schloss im barocken Baustil und alten Fachwerkhäusern geprägt. Das Alte Schloss (Ursprung im 7. Jahrhundert), ist die älteste erhaltene Burg Deutschlands. Die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff verbrachte ihre letzten Lebensjahre im Alten Schloss. Dort kann man heute noch ihre Wohnräume besichtigen.
Mainau
Schloss und Kirche auf der Blumeninsel im Bodensee stammen aus der Zeit, als sich die Mainau im Besitz des Deutschen Ritterordens befand. Die Bauwerke sind zwischen 1732 und 1746 entstanden und bilden typische Beispiele für den Bodensee-Barock. Schlossherr und Schöpfer des einzigartigen Blumen- und Pflanzenparks der Mainau ist Graf Lennart Bernadotte, der hier sein Lebenswerk verwirklichte. Eine neue Attraktion stellt das Schmetterlingshaus dar, in dem man die bunte Welt der Tropen zu jeder Jahreszeit entdecken kann.
Tourverlauf:
Friedrichshafen, km 0 - Fischbach - Immenstaad - Hagnau - Meersburg (Fähre), km 18 - Staad - Mainau (Besuch der Blumeninsel, Schloss 1746, Schlosskirche St. Marien 1738), km 22. Zurück über Staad (Fähre) - Meersburg, km 26 - Hagnau - Immenstaad - Fischbach - Friedrichshafen, km 44
Friedrichshafen, km 0 - Fischbach - Immenstaad - Hagnau - Meersburg (Fähre), km 18 - Staad - Mainau (Besuch der Blumeninsel, Schloss 1746, Schlosskirche St. Marien 1738), km 22. Zurück über Staad (Fähre) - Meersburg, km 26 - Hagnau - Immenstaad - Fischbach - Friedrichshafen, km 44
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Tourvorschlag Nr. 6
Radtour durchs Kressbronner Umland
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Radtour durchs Kressbronner Umland
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| Strecke | ca. 46 km |
| Fahrzeit | ca. 3,5 Std. |
| Höhenunterschied | ca. 200 m |
| Schwierigkeitsgrad | leicht, im Mittelteil etwas anspruchsvoll |
| Einkehrmöglichkeit | Haus des Gastes, Wasserburg |
Radtour durchs Kressbronner Umland
Durch das Naturschutzgebiet Eriskircher Ried mit seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt, führt der Weg zu den Obstgärten und Weinbergen des Kressbronner Umlandes. Von der malerischen Halbinsel Wasserburg gelangt man entlang des Sees über Nonnenhorn und Langenargen zurück nach Friedrichshafen.
Eriskirch
Eriskirch empfängt den radelnden Besuchter zunächst einmal mit den Naturschönheiten seines Riedes. Die bezaubernde Schilf- und Uferlandschaft mit vielen seltenen Pflanzen und einer üppigen Irisblüte von Ende März bis Anfang Juni, gilt als eines der schönsten Naturschutzgebiete am See. Im Ortskern findet man eine historische Holzbrücke und mit seiner Pfarr- und ehemaligen Wallfahrtskirche "Unserer Lieben Frau" (um 1400, Turm neugotisch), hat der Ort einen, viel zu wenig bekannten, Kunstschatz vorzuweisen.
Wasserburg
Wie eine Insel in der Unrast des Alltags ist sich das kleine Wasserburg selbst genug, ein malerisches Idyll ohne Durchgangsverkehr, versehen mit allen nur wünschenswerten Einrichtungen eines Ferienorts. Eine Insel im wörtlichen Sinne war es früher einmal, zur Halbinsel inmitten eines Naturschutzgebietes ist der Fischerort um 1720 geworden. Die anmutige Erscheinung der Kirche St. Georg an der Spitze der Halbinsel rührt weniger vom Detail der Ausstattung und des Schmucks her, als von der feinen Raumwirkung und -Stimmung, die durch die letzte einheitliche Restaurierung erzielt wurde.
Langenargen
Neben Tettnang war Langenargen einst die bedeutendste der Montfort-Residenzen. Nach dem Aussterben des Hauses Montfort verfiel die Burg Argen zur Ruine. An ihrer Stelle ließ König Wilhelm I. von Württemberg 1861 einen Neubau im maurischen Stil errichten. Das "Schloss Montfort", vom See aus weithin sichtbar, gilt heute als Wahrzeichen von Langenargen. Die barocke Pfarrkirche St. Martin und das Museum im ehemaligen Pfarrhaus beherbergen bedeutende Kunstschätze. Im Museum sind insbesondere Werke von Hans Purrmann, der in Langenargen lebte und beigesetzt ist, zu besichtigen.
Die Seele Europas
Der Bodensee mit rund 54 Milliarden Kubikmetern Wasser ist der größte Trinkwasserspeicher Europas. Mit 69 Kilometern Länge und einer Breite von 14 Kilometern bedeckt er eine Fläche von 539 Quadratkilometern. Die tiefste Stelle zwischen Friedrichshafen und Arbon (Schweiz) beträgt 254 Meter. Die Erdkrümmung zwischen Konstanz und Bregenz beträgt 41,5 Meter, weshalb man auch bei klarer Sicht das gegenüberliegende Ufer nicht sehen kann.
Durch das Naturschutzgebiet Eriskircher Ried mit seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt, führt der Weg zu den Obstgärten und Weinbergen des Kressbronner Umlandes. Von der malerischen Halbinsel Wasserburg gelangt man entlang des Sees über Nonnenhorn und Langenargen zurück nach Friedrichshafen.
Eriskirch
Eriskirch empfängt den radelnden Besuchter zunächst einmal mit den Naturschönheiten seines Riedes. Die bezaubernde Schilf- und Uferlandschaft mit vielen seltenen Pflanzen und einer üppigen Irisblüte von Ende März bis Anfang Juni, gilt als eines der schönsten Naturschutzgebiete am See. Im Ortskern findet man eine historische Holzbrücke und mit seiner Pfarr- und ehemaligen Wallfahrtskirche "Unserer Lieben Frau" (um 1400, Turm neugotisch), hat der Ort einen, viel zu wenig bekannten, Kunstschatz vorzuweisen.
Wasserburg
Wie eine Insel in der Unrast des Alltags ist sich das kleine Wasserburg selbst genug, ein malerisches Idyll ohne Durchgangsverkehr, versehen mit allen nur wünschenswerten Einrichtungen eines Ferienorts. Eine Insel im wörtlichen Sinne war es früher einmal, zur Halbinsel inmitten eines Naturschutzgebietes ist der Fischerort um 1720 geworden. Die anmutige Erscheinung der Kirche St. Georg an der Spitze der Halbinsel rührt weniger vom Detail der Ausstattung und des Schmucks her, als von der feinen Raumwirkung und -Stimmung, die durch die letzte einheitliche Restaurierung erzielt wurde.
Langenargen
Neben Tettnang war Langenargen einst die bedeutendste der Montfort-Residenzen. Nach dem Aussterben des Hauses Montfort verfiel die Burg Argen zur Ruine. An ihrer Stelle ließ König Wilhelm I. von Württemberg 1861 einen Neubau im maurischen Stil errichten. Das "Schloss Montfort", vom See aus weithin sichtbar, gilt heute als Wahrzeichen von Langenargen. Die barocke Pfarrkirche St. Martin und das Museum im ehemaligen Pfarrhaus beherbergen bedeutende Kunstschätze. Im Museum sind insbesondere Werke von Hans Purrmann, der in Langenargen lebte und beigesetzt ist, zu besichtigen.
Die Seele Europas
Der Bodensee mit rund 54 Milliarden Kubikmetern Wasser ist der größte Trinkwasserspeicher Europas. Mit 69 Kilometern Länge und einer Breite von 14 Kilometern bedeckt er eine Fläche von 539 Quadratkilometern. Die tiefste Stelle zwischen Friedrichshafen und Arbon (Schweiz) beträgt 254 Meter. Die Erdkrümmung zwischen Konstanz und Bregenz beträgt 41,5 Meter, weshalb man auch bei klarer Sicht das gegenüberliegende Ufer nicht sehen kann.
Tourverlauf:
Friedrichshafen, km 0 - Eriskirch - Moos - Langenargen (Älteste Kabelhängebrücke Deutschlands, 1897) - Gohren - Kressbronn (Kapelle, 1748), km 17 - Gattnau - Poppis - Krummensteg - Hengnau - Bruggach - Wasserburg, km 26 - Nonnenhorn (Gedenkstein Seegrörne, Torkel) - Kressbronn, km 30 - Tunau (Kapelle, 1659) - Malerecke - Langenargen - Eriskirch - Friedrichshafen, km 46
Friedrichshafen, km 0 - Eriskirch - Moos - Langenargen (Älteste Kabelhängebrücke Deutschlands, 1897) - Gohren - Kressbronn (Kapelle, 1748), km 17 - Gattnau - Poppis - Krummensteg - Hengnau - Bruggach - Wasserburg, km 26 - Nonnenhorn (Gedenkstein Seegrörne, Torkel) - Kressbronn, km 30 - Tunau (Kapelle, 1659) - Malerecke - Langenargen - Eriskirch - Friedrichshafen, km 46
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Tourvorschlag Nr. 7
Über den Bodanrück nach Radolfzell
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Über den Bodanrück nach Radolfzell
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| Strecke | ca. 46 km |
| Fahrzeit | ca. 4 Std. |
| Höhenunterschied | ca. 170 m |
| Schwierigkeitsgrad | im Mittelteil anspruchsvoll |
| Einkehrmöglichkeit | Landgasthof Mindelsee , Mindelsee |
Über den Bodanrück nach Radolfzell
Die Unberührtheit des wildromantischen Bodanrücks, einem Bergrücken zwischen Überlinger- und Untersee, prädestiniert diese Region geradezu für Radtouren, beschauliche Dörfer und eine intakte Natur bieten einen willkommenen Kontrast zu den, belebten und zeitweise überlasteten touristischen Zentren der Bodenseeregion.
Hagnau
Umrahmt von Wein- und Obstgärten liegt das Wein- und Fischerdorf an einem sonnenverwöhnten Südhang. Der berühmte Hagnauer Wein verdankt nicht zuletzt Heinrich Hansjakob, der hier die erste badische Winzergenossenschaft 1881 gründete, seine hohe Qualität. Der riesige Torkel (Weinpresse) in den Uferanlagen zeugt von der langen Tradition des Hagnauer Weinbaus.
Meersburg
Das malerische, mittelalterliche Städtchen wird unter anderem vom Alten Schloss (der "Meersburg"), dem neuen Schloss im barocken Baustil und alten Fachwerkhäusern geprägt: Das Alte Schloss (Ursprung im 7. Jahrhundert) ist die älteste erhaltene Burg Deutschlands. Die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff verbrachte ihre letzten Lebensjahre im Alten Schloss. Dort kann man heute noch ihre Wohnräume besichtigen.
Mindelsee
Weitab jeglicher Zivilisation scheint der Natursee auf dem Bodanrück zu liegen. Das Naturschutzgebiet rund um den See beherbergt seltene Pflanzen und Tiere, die hier in großer Arten Vielfalt zu beobachten sind.
Radolfzell
Ihren Namen verdankt die Stadt dem alemannischen Bischof Ratold von Verona, der 826 am nordwestlichen Ende des Zellersees die Cella Ratoldi gründete. Die im Anschluß daran sich entwickelnde Siedlung, die 1100 Marktrecht und 1267 Stadtrechte erhielt, war bis 1298 Besitz des Klosters auf der Reichenau, kam dann an Österreich, das sie zeitweise - von 1415 bis 1455 - als Reichsstadt freigab. 1805 wurde Radolfzell württembergisch, 1810 badisch. Was in der Stadt an wichtigen historischen Bauten erhalten blieb, steht ziemlich nahe beim Münster. Die Uferpromenade soll >der schönste Eisenbahn-Wartesaal Deutschlands< sein, wie Ludig Finkh meinte. Die Radolfzell vorgelagerte kleine Halbinsel Mettnau, auf der sich einst der Dichter Josef Victor von Scheffel ("Ekkehard", "Der Trompeter von Säckingen", u. a. m.) im Scheffel-Schlössle ein idyllisches Domizil eingerichtet hat, bewahrt ungeachtet der zunehmenden Bebauung mit Villen, Pensionen und Sanatorien immer noch ein unberührtes und zum Glück auch geschütztes Stück Wildnis. Das Naturschutzgebiet mit seinen Schilfwiesen und Seegestaden bietet einer vielfältigen Flora und Fauna Lebensmöglichkeiten.
Die Unberührtheit des wildromantischen Bodanrücks, einem Bergrücken zwischen Überlinger- und Untersee, prädestiniert diese Region geradezu für Radtouren, beschauliche Dörfer und eine intakte Natur bieten einen willkommenen Kontrast zu den, belebten und zeitweise überlasteten touristischen Zentren der Bodenseeregion.
Hagnau
Umrahmt von Wein- und Obstgärten liegt das Wein- und Fischerdorf an einem sonnenverwöhnten Südhang. Der berühmte Hagnauer Wein verdankt nicht zuletzt Heinrich Hansjakob, der hier die erste badische Winzergenossenschaft 1881 gründete, seine hohe Qualität. Der riesige Torkel (Weinpresse) in den Uferanlagen zeugt von der langen Tradition des Hagnauer Weinbaus.
Meersburg
Das malerische, mittelalterliche Städtchen wird unter anderem vom Alten Schloss (der "Meersburg"), dem neuen Schloss im barocken Baustil und alten Fachwerkhäusern geprägt: Das Alte Schloss (Ursprung im 7. Jahrhundert) ist die älteste erhaltene Burg Deutschlands. Die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff verbrachte ihre letzten Lebensjahre im Alten Schloss. Dort kann man heute noch ihre Wohnräume besichtigen.
Mindelsee
Weitab jeglicher Zivilisation scheint der Natursee auf dem Bodanrück zu liegen. Das Naturschutzgebiet rund um den See beherbergt seltene Pflanzen und Tiere, die hier in großer Arten Vielfalt zu beobachten sind.
Radolfzell
Ihren Namen verdankt die Stadt dem alemannischen Bischof Ratold von Verona, der 826 am nordwestlichen Ende des Zellersees die Cella Ratoldi gründete. Die im Anschluß daran sich entwickelnde Siedlung, die 1100 Marktrecht und 1267 Stadtrechte erhielt, war bis 1298 Besitz des Klosters auf der Reichenau, kam dann an Österreich, das sie zeitweise - von 1415 bis 1455 - als Reichsstadt freigab. 1805 wurde Radolfzell württembergisch, 1810 badisch. Was in der Stadt an wichtigen historischen Bauten erhalten blieb, steht ziemlich nahe beim Münster. Die Uferpromenade soll >der schönste Eisenbahn-Wartesaal Deutschlands< sein, wie Ludig Finkh meinte. Die Radolfzell vorgelagerte kleine Halbinsel Mettnau, auf der sich einst der Dichter Josef Victor von Scheffel ("Ekkehard", "Der Trompeter von Säckingen", u. a. m.) im Scheffel-Schlössle ein idyllisches Domizil eingerichtet hat, bewahrt ungeachtet der zunehmenden Bebauung mit Villen, Pensionen und Sanatorien immer noch ein unberührtes und zum Glück auch geschütztes Stück Wildnis. Das Naturschutzgebiet mit seinen Schilfwiesen und Seegestaden bietet einer vielfältigen Flora und Fauna Lebensmöglichkeiten.
Tourverlauf:
Friedrichshafen, km 0 - Fischbach - Immenstaad - Hagnau - Meersburg (Fähre), km 18 - Staad - an der Insel Mainau vorbei - Litzelstetten - (am Mühlweiher vorbei) - Dettingen , km 30 - Kaltbrunn - Mindelsee - Markelfingen - Radolfzell (Besuch des Stadtgartens), km 46 Mit der Bahn zurück nach Friedrichshafen
Friedrichshafen, km 0 - Fischbach - Immenstaad - Hagnau - Meersburg (Fähre), km 18 - Staad - an der Insel Mainau vorbei - Litzelstetten - (am Mühlweiher vorbei) - Dettingen , km 30 - Kaltbrunn - Mindelsee - Markelfingen - Radolfzell (Besuch des Stadtgartens), km 46 Mit der Bahn zurück nach Friedrichshafen
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Tourvorschlag Nr. 8
Radtour zum Tettnanger Hopfenmuseum
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Radtour zum Tettnanger Hopfenmuseum
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| Strecke | ca. 50 km |
| Fahrzeit | ca. 3,5 Std. |
| Höhenunterschied | ca. 365 m |
| Schwierigkeitsgrad | 1. Teil anspruchsvoll - 2. Teil leicht |
| Einkehrmöglichkeit | Krone, Tettnang - Zum Stadel, Weiler |
Radtour zum Tettnanger Hopfenmuseum
Eines der bedeutendsten Hopfenanbaugebiete Deutschlands befindet sich rund um Tettnang. Das "Grüne Gold" wird in der Hopfenstadt Tettnang nicht nur angebaut, sondern natürlich auch zum berühmten Tettnanger Bier verarbeitet. Im Hopfenmuseum, auf dem Hopfenpfad und in der Kronenbrauerei, erfährt der Besucher alles über vergangene und heutige Methoden, der Bierherstellung.
Tettnang
Das 882 erstmals erwähnte Tettnang war einst der Hauptort im Territorium der hiernach benannten Nebenlinie des Hauses Montfort. In die Altstadt geleitet das so genannte Torschloß, dessen Turm 1464 einem schon älteren Kern angebaut worden war. Im Torschloß befindet sich das Montfort-Museum, in dem Dokumente und vielerlei andere Zeugnisse der Stadtgeschichte und des Hauses Montfort zu besichtigen sind. Ein weiteres, als Bauwerk eher nüchternes als repräsentatives Schloss der Montforter war das heutige Rathaus gewesen und als ein kleines, sehr bescheidenes Schlösschen darf sogar das jetzige Gasthaus zur "Krone" angesprochen werden. Das prunkvolle Neue Schloss, erbaut am Platz der von den Schweden zerstörten mittelalterlichen Burg, wurde im Vierflügelschema mit Ecktürmchen und Treppenhäusern an den Innenwinkeln angelegt. Im Schloss befindet sich eine wahre Fundgrube zeitgenössischer Dekorationskunst. Bekannt ist Tettnang auch durch sein "Grünes Gold". Der Hopfenanbau rings um Tettnang wird durch einen neu eingerichteten Hopfenpfad "Vom Bauer zum Brauer" zwischen der Kronenbrauerei in Tettnang und dem Hopfenmuseum in Siggenweiler dokumentiert.
Weißenau
Unter dem Schutz welfischer und staufischer Herren hatte sich das 1145 von Rot an der Rot aus besiedelte Prämonstratenserkloster Weißenau bei Ravensburg ungestört entfalten können. Nach der schwierigen kaiserlosen Zeit war es dann Rudolf von Habsburg, der dem mittlerweile durch vielerlei Unbill verarmten Kloster aus seinen Nöten wieder heraushalf und es überdies mit einer Heilig-Blut-Reliquie beschenkte, die seither in Kult und Liturgie eine wichtige Rolle spielt. Nach romanischen und gotischen Vorläuferbauten entstanden von 1708 an neu das Kloster und die jetzige Pfarrkirche St. Peter und Paul nach den Plänen von Franz Beer. Äußerlich ein Bauwerk von genialer Einfachheit, ist das Gotteshaus mit seinen emporenbesetzten Wandpfeilern im Innern ein bezeichnendes Werkbeispiel der Vorarlberger Bauschule. Erkennbar bleibt allerdings der zeitliche Schnitt zwischen Langhaus (1717-1724) und dem älteren Chor (1628-1631), der nicht mehr nach den Plänen Beers als überkuppelter Ovalraum ausgeführt wurde. Bei den Stuckarbeiten für Weißenau war der Wessobrunner Franz Schmuzer am Werk, während Jakob Karl Stauder den Hauptraum und Joseph Anton Hafner die seitlichen Raumfolgen, die Wandfläche über dem Chorbogen und das Chorgewölbe bemalten. Eine hervorragende Arbeit ist das Chorgestühl und als ein besonders gutes Beispiel württembergischer Altarbauten der späten Renaissance gilt der Weißenauer Hochaltar. Berühmt ist die Holzhey-Orgel (1787) mit 41 Registern.
Eines der bedeutendsten Hopfenanbaugebiete Deutschlands befindet sich rund um Tettnang. Das "Grüne Gold" wird in der Hopfenstadt Tettnang nicht nur angebaut, sondern natürlich auch zum berühmten Tettnanger Bier verarbeitet. Im Hopfenmuseum, auf dem Hopfenpfad und in der Kronenbrauerei, erfährt der Besucher alles über vergangene und heutige Methoden, der Bierherstellung.
Tettnang
Das 882 erstmals erwähnte Tettnang war einst der Hauptort im Territorium der hiernach benannten Nebenlinie des Hauses Montfort. In die Altstadt geleitet das so genannte Torschloß, dessen Turm 1464 einem schon älteren Kern angebaut worden war. Im Torschloß befindet sich das Montfort-Museum, in dem Dokumente und vielerlei andere Zeugnisse der Stadtgeschichte und des Hauses Montfort zu besichtigen sind. Ein weiteres, als Bauwerk eher nüchternes als repräsentatives Schloss der Montforter war das heutige Rathaus gewesen und als ein kleines, sehr bescheidenes Schlösschen darf sogar das jetzige Gasthaus zur "Krone" angesprochen werden. Das prunkvolle Neue Schloss, erbaut am Platz der von den Schweden zerstörten mittelalterlichen Burg, wurde im Vierflügelschema mit Ecktürmchen und Treppenhäusern an den Innenwinkeln angelegt. Im Schloss befindet sich eine wahre Fundgrube zeitgenössischer Dekorationskunst. Bekannt ist Tettnang auch durch sein "Grünes Gold". Der Hopfenanbau rings um Tettnang wird durch einen neu eingerichteten Hopfenpfad "Vom Bauer zum Brauer" zwischen der Kronenbrauerei in Tettnang und dem Hopfenmuseum in Siggenweiler dokumentiert.
Weißenau
Unter dem Schutz welfischer und staufischer Herren hatte sich das 1145 von Rot an der Rot aus besiedelte Prämonstratenserkloster Weißenau bei Ravensburg ungestört entfalten können. Nach der schwierigen kaiserlosen Zeit war es dann Rudolf von Habsburg, der dem mittlerweile durch vielerlei Unbill verarmten Kloster aus seinen Nöten wieder heraushalf und es überdies mit einer Heilig-Blut-Reliquie beschenkte, die seither in Kult und Liturgie eine wichtige Rolle spielt. Nach romanischen und gotischen Vorläuferbauten entstanden von 1708 an neu das Kloster und die jetzige Pfarrkirche St. Peter und Paul nach den Plänen von Franz Beer. Äußerlich ein Bauwerk von genialer Einfachheit, ist das Gotteshaus mit seinen emporenbesetzten Wandpfeilern im Innern ein bezeichnendes Werkbeispiel der Vorarlberger Bauschule. Erkennbar bleibt allerdings der zeitliche Schnitt zwischen Langhaus (1717-1724) und dem älteren Chor (1628-1631), der nicht mehr nach den Plänen Beers als überkuppelter Ovalraum ausgeführt wurde. Bei den Stuckarbeiten für Weißenau war der Wessobrunner Franz Schmuzer am Werk, während Jakob Karl Stauder den Hauptraum und Joseph Anton Hafner die seitlichen Raumfolgen, die Wandfläche über dem Chorbogen und das Chorgewölbe bemalten. Eine hervorragende Arbeit ist das Chorgestühl und als ein besonders gutes Beispiel württembergischer Altarbauten der späten Renaissance gilt der Weißenauer Hochaltar. Berühmt ist die Holzhey-Orgel (1787) mit 41 Registern.
Tourverlauf:
Friedrichshafen, km 0 - Lochbrücke - Tettnang (Besichtigung Schlossmuseum), km 10 - Oberhof - Neuhäusle - Zimmerberg - Waldhub (Naturkundemuseum/Kleintierzoo) - Brünnensweiler (Aussichtspunkt 587 m/Hopfenmuseum) - Siggenweiler - Liebenau - Obereschbach - Weißenau (Klosterkirche, 1717 - 1724, Holzhey-Orgel, 1787), km 28 - Weiler - Meckenbeuren (Geißbockdenkmal), km 38 - Kehlen - Gerbertshaus - Allmannsweiler - Friedrichshafen, km 50
Friedrichshafen, km 0 - Lochbrücke - Tettnang (Besichtigung Schlossmuseum), km 10 - Oberhof - Neuhäusle - Zimmerberg - Waldhub (Naturkundemuseum/Kleintierzoo) - Brünnensweiler (Aussichtspunkt 587 m/Hopfenmuseum) - Siggenweiler - Liebenau - Obereschbach - Weißenau (Klosterkirche, 1717 - 1724, Holzhey-Orgel, 1787), km 28 - Weiler - Meckenbeuren (Geißbockdenkmal), km 38 - Kehlen - Gerbertshaus - Allmannsweiler - Friedrichshafen, km 50
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Tourvorschlag Nr. 9
Durchs württembergische Allgäu nach Wangen
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Durchs württembergische Allgäu nach Wangen
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| Strecke | ca. 47 km |
| Fahrzeit | ca. 4,5 Std. |
| Höhenunterschied | ca. 430 m |
| Schwierigkeitsgrad | 1. Teil leicht - 2. Teil anspruchsvoll |
| Einkehrmöglichkeit | Kreuz, Laimnau - Fidelisbäck, Wangen |
Durchs württembergische Allgäu nach Wangen
Durch die Rückfahrt mit der Bahn ist auch das weitere Umland per Fahrrad zu erreichen. Wangen, mit seiner gut erhaltenen Altstadt, stellt ein besonders lohnendes Ziel für kulturinteressierte Besucher dar. Der Radweg nach Wangen, durch das romantische Argental, gilt als einer der schönsten im Umland des Bodensees.
Eriskirch
Eriskirch empfängt den radelnden Besucher zunächst einmal mit den Naturschönheiten seines Riedes. Die bezaubernde Schilf- und Uferlandschaft mit vielen seltenen Pflanzen und einer üppigen Irisblüte von Ende Mai bis Anfang Juni, gilt als eines der schönsten Naturschutzgebiete am See. Im Ortskern findet man eine historische Holzbrücke und mit seiner Pfarr- und ehemaligen Wallfahrtskirche "Unserer Lieben Frau" (um 1400, Turm neugotisch), hat der Ort einen viel zu wenig bekannten Kunstschatz vorzuweisen.
Gießenbrücke
Das historisch bedeutendste Bauwerk der Gemeinde Kressbronn ist die spätgotische Wasserburg Gießen, eine unregelmäßige, ummauerte Anlage. Von 1405 bis 1810 im Besitz des Heiliggeistspitals Lindau, diente es als vorgeschobener Stützpunkt der Reichsstadt gegen die Grafen von Montfort. Die Außenmauern des ursprünglichen Wohnhauses sind mit ihren Schießscharten noch heute in den beiden Untergeschossen des Schlosses zu sehen.
Rappertsweiler
Der Weiler war das Zentrum des Bauernkrieges (1525) im Bodenseeraum. Der "Rappertsweiler Haufen" wurde angeführt von einem Martin Lenz aus Rappertsweiler. Ein Gedenkstein am bergseitigen Straßenrand bei der Abzweigung zum Loderhof erinnert an das Ereignis.
Schloss Achberg
Das Schloss steht in landschaftlich schöner Umgebung hoch über der Argen. Es wurde an Stelle einer mittelalterlichen Burg 1693 - 1700 erbaut und vom Landkreis Ravensburg mit viel Aufwand für Ausstellungen und Konzerte renoviert.
Wangen
Der uralte Ort wird schon 805 urkundlich genannt. Seit 815 hatte das Kloster St. Gallen hier Besitz und übte das Kirchenpatronat sogar bis 1608 aus. Wangen gehörte im 11. Jahrhundert den Welfen, kam später mit deren oberschwäbischen Besitztümern an die Hohenstaufer, die den Ort 1216 zur Stadt erhoben. Durch ihren Leinwandhandel, der sich bis nach Italien ausdehnte, erwarb die Stadt im 15. Jahrhundert großen Wohlstand, wurde aber auch häufig durch große Brände und Überschwemmungen heimgesucht.
Durch die Rückfahrt mit der Bahn ist auch das weitere Umland per Fahrrad zu erreichen. Wangen, mit seiner gut erhaltenen Altstadt, stellt ein besonders lohnendes Ziel für kulturinteressierte Besucher dar. Der Radweg nach Wangen, durch das romantische Argental, gilt als einer der schönsten im Umland des Bodensees.
Eriskirch
Eriskirch empfängt den radelnden Besucher zunächst einmal mit den Naturschönheiten seines Riedes. Die bezaubernde Schilf- und Uferlandschaft mit vielen seltenen Pflanzen und einer üppigen Irisblüte von Ende Mai bis Anfang Juni, gilt als eines der schönsten Naturschutzgebiete am See. Im Ortskern findet man eine historische Holzbrücke und mit seiner Pfarr- und ehemaligen Wallfahrtskirche "Unserer Lieben Frau" (um 1400, Turm neugotisch), hat der Ort einen viel zu wenig bekannten Kunstschatz vorzuweisen.
Gießenbrücke
Das historisch bedeutendste Bauwerk der Gemeinde Kressbronn ist die spätgotische Wasserburg Gießen, eine unregelmäßige, ummauerte Anlage. Von 1405 bis 1810 im Besitz des Heiliggeistspitals Lindau, diente es als vorgeschobener Stützpunkt der Reichsstadt gegen die Grafen von Montfort. Die Außenmauern des ursprünglichen Wohnhauses sind mit ihren Schießscharten noch heute in den beiden Untergeschossen des Schlosses zu sehen.
Rappertsweiler
Der Weiler war das Zentrum des Bauernkrieges (1525) im Bodenseeraum. Der "Rappertsweiler Haufen" wurde angeführt von einem Martin Lenz aus Rappertsweiler. Ein Gedenkstein am bergseitigen Straßenrand bei der Abzweigung zum Loderhof erinnert an das Ereignis.
Schloss Achberg
Das Schloss steht in landschaftlich schöner Umgebung hoch über der Argen. Es wurde an Stelle einer mittelalterlichen Burg 1693 - 1700 erbaut und vom Landkreis Ravensburg mit viel Aufwand für Ausstellungen und Konzerte renoviert.
Wangen
Der uralte Ort wird schon 805 urkundlich genannt. Seit 815 hatte das Kloster St. Gallen hier Besitz und übte das Kirchenpatronat sogar bis 1608 aus. Wangen gehörte im 11. Jahrhundert den Welfen, kam später mit deren oberschwäbischen Besitztümern an die Hohenstaufer, die den Ort 1216 zur Stadt erhoben. Durch ihren Leinwandhandel, der sich bis nach Italien ausdehnte, erwarb die Stadt im 15. Jahrhundert großen Wohlstand, wurde aber auch häufig durch große Brände und Überschwemmungen heimgesucht.
Tourverlauf:
Friedrichshafen, km 0 - Eriskirch - Mariabrunn - Gießenbrücke (Wasserschloß Gießen, 1450) - Laimnau, km 15 - Rappertsweiler (Gedenkstein "Rappertsweiler Haufen", Bauernkrieg 1525) - Summerau - Flunau - Schloss Achberg (1700) - Neuravensburg, km 31 - Untermoorweiler - Wangen, km 41 - Hergatz, km 47 Mit der Bahn zurück nach Friedrichshafen.
Friedrichshafen, km 0 - Eriskirch - Mariabrunn - Gießenbrücke (Wasserschloß Gießen, 1450) - Laimnau, km 15 - Rappertsweiler (Gedenkstein "Rappertsweiler Haufen", Bauernkrieg 1525) - Summerau - Flunau - Schloss Achberg (1700) - Neuravensburg, km 31 - Untermoorweiler - Wangen, km 41 - Hergatz, km 47 Mit der Bahn zurück nach Friedrichshafen.
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Tourvorschlag Nr. 10
Radtour an & mit ´de Schwäb´sche Eisebahne´ über Durlesbach nach Aulendorf
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Radtour an & mit ´de Schwäb´sche Eisebahne´ über Durlesbach nach Aulendorf
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| Strecke | ca. 47 km |
| Fahrzeit | ca. 4 Std. |
| Höhenunterschied | ca. 245 m |
| Schwierigkeitsgrad | leicht, am Schluss anspruchsvoll |
| Einkehrmöglichkeit | Lamm, Staig |
Radtour an & mit ´de Schwäb´sche Eisebahne´über Durlesbach nach Aulendorf
"Auf de Schwäbsche Eisebahne gibt´s gar viele Haltstatione, Schtuegert, Ulm und Biberach, Meckebeure, Durlesbach.." dieses bekannte Lied auf den Lippen radelt man entlang der Eisenbahnstrecke zwischen Friedrichshafen und Aulendorf. Unterwegs erinnern in Meckenbeuren das "Geißbockdenkmal" und in Durlesbach das Denkmal "auf de Schwäb´sche Eisebahne" an die Zeit, als alles noch etwas gemütlicher war.
Weißenau
Unter dem Schutz welfischer und staufischer Herren hatte sich das 1145 von Rot an der Rot aus besiedelte Prämonstratenserkloster Weilenau bei Ravensburg ungestört entfalten können. Nach der schwierigen kaiserlosen Zeit war es dann Rudolf von Habsburg, der dem mittlerweile durch vielerlei Unbill verarmten Kloster aus seinen Nöten wieder heraushalf und es überdies mit einer Heilig-Blut-Reliquie beschenkte, die seither in Kult und Liturgie eine wichtige Rolle spielt. Nach romanischen und gotischen Vorläuferbauten entstanden von 1708 an neu das Kloster und die jetzige Pfarrkirche St. Peter und Paul nach den Plänen von Franz Beer.
Aulendorf
Seit 1682 Markt, seit 1950 Stadt und wenig später auch als Kneippkurort anerkannt, ist Aulendorf bekannt als "Eisenbahnerdorf", immer noch eine Gemeinde, die es mehr mit der Beschaulichkeit als mit der Unrast heutigen Alltags hält. Eine besondere Attraktion stellt heute das Thermal- und Freizeitbad "Schwaben-Therme" dar.
"Auf de Schwäbsche Eisebahne gibt´s gar viele Haltstatione, Schtuegert, Ulm und Biberach, Meckebeure, Durlesbach.." dieses bekannte Lied auf den Lippen radelt man entlang der Eisenbahnstrecke zwischen Friedrichshafen und Aulendorf. Unterwegs erinnern in Meckenbeuren das "Geißbockdenkmal" und in Durlesbach das Denkmal "auf de Schwäb´sche Eisebahne" an die Zeit, als alles noch etwas gemütlicher war.
Weißenau
Unter dem Schutz welfischer und staufischer Herren hatte sich das 1145 von Rot an der Rot aus besiedelte Prämonstratenserkloster Weilenau bei Ravensburg ungestört entfalten können. Nach der schwierigen kaiserlosen Zeit war es dann Rudolf von Habsburg, der dem mittlerweile durch vielerlei Unbill verarmten Kloster aus seinen Nöten wieder heraushalf und es überdies mit einer Heilig-Blut-Reliquie beschenkte, die seither in Kult und Liturgie eine wichtige Rolle spielt. Nach romanischen und gotischen Vorläuferbauten entstanden von 1708 an neu das Kloster und die jetzige Pfarrkirche St. Peter und Paul nach den Plänen von Franz Beer.
Aulendorf
Seit 1682 Markt, seit 1950 Stadt und wenig später auch als Kneippkurort anerkannt, ist Aulendorf bekannt als "Eisenbahnerdorf", immer noch eine Gemeinde, die es mehr mit der Beschaulichkeit als mit der Unrast heutigen Alltags hält. Eine besondere Attraktion stellt heute das Thermal- und Freizeitbad "Schwaben-Therme" dar.
Tourverlauf:
Friedrichshafen, km 0 - Gerbertshaus - Kehlen - Meckenbeuren (Geißbockdenkmal), km 10 - Weißenau, km 19 - Berg - Staig - Meßhausen - Mochenwangen, km 35 - Durlesbach (Denkmal "auf de Schwäb´sche Eisebahne") - Zollenreute - Aulendorf, km 47 Mit "de Schwäb´sche Eisebahne" zurück nach Friedrichshafen.
Friedrichshafen, km 0 - Gerbertshaus - Kehlen - Meckenbeuren (Geißbockdenkmal), km 10 - Weißenau, km 19 - Berg - Staig - Meßhausen - Mochenwangen, km 35 - Durlesbach (Denkmal "auf de Schwäb´sche Eisebahne") - Zollenreute - Aulendorf, km 47 Mit "de Schwäb´sche Eisebahne" zurück nach Friedrichshafen.
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Tourvorschlag Nr. 11
Zu den Museen nach Konstanz
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Zu den Museen nach Konstanz
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| Strecke | ca. 58 km |
| Fahrzeit | ca. 3,5 Std. |
| Höhenunterschied | ca. 185 m |
| Schwierigkeitsgrad | leicht |
| Einkehrmöglichkeit | Konzilsrestaurant, Konstanz |
Zu den Museen nach Konstanz
Eines der wohl bedeutendsten Museen am Bodensee ist das Rosgartenmuseum in Konstanz. Exponate aus der Frühgeschichte bis zur Barockzeit dokumentieren die kulturelle und kunstgeschichtliche Vergangenheit dieser Region. Der malerische Ort Gottlieben auf Schweizer Seite des Seerheins gilt vor allem unter freunden der guten Küche als eine der ersten Adressen am Bodensee.
Konstanz
Die einstige römische Siedlung Constancia war bereits ab dem 6. Jahrhundert Bischofsstadt, Ende des 12 Jahrhundert wurde Konstanz freie Reichsstadt. Am Höhepunkt ihrer politischen und wirtschaftlichen Entwicklung war Konstanz von 1414 bis 1418 Tagungsort eines Konzils. Heute wird die Hafeneinfahrt von der überdimensionalen Skulptur der "Imperia" geprägt, welche als Mahnmal für die weltlichen Neigungen der damaligen Konzilsteilnehmer nicht unumstritten ist. Konstanz ist Universitätsstadt und zugleich die größte Stadt am Bodensee.
Gottlieben
Das doppeltürmige Schloss hat eine reich bewegte und geschichtlich denkwürdige Vergangenheit. Die ursprüngliche Burg, von der die beiden efeu-überzogenen Türme noch erhalten sind, wurde von dem Konstanzer Bischof Eberhard II. Truchseß von Waldburg im Jahr 1250 erbaut. Auch erbaute er eine Rheinbrücke, die den Verkehr von Konstanz zur Strafe für die Stadt ablenken sollte, aber bald wieder einging. Bis zum Jahre 1510 diente die Burg als Sommersitz der Bischöfe. Während des Konstanzer Konzils 1415 saßen dort Johannes Hus, Hieronymus von Prag und der abgesetzte Papst Johann XXIII. gefangen. Auch der gelehrte Züricher Chorherr Felix Hämmerlin lag hier 1454 gefangen. Im 50jährigen Krieg hatte der schwedische Feldmarschall Hörn während der vergeblichen Belagerung von Konstanz 1633 das Schloss besetzt. Als nun diese ihre Hofstadt nach Meersburg verlegten, war Gottlieben bis 1798 Sitz der bischöflichen Ober vögte. Im Jahr 1837 kaufte es Prinz Ludwig Napoleon (der nachmalige Kaiser Napoleon III.), als er sich als Flüchtling in der Schweiz aufhielt, und ließ es in altertümlichem Stil wieder herstellen. Bald darauf kam das Schloss an den Grafen von Beroldingen.
Eines der wohl bedeutendsten Museen am Bodensee ist das Rosgartenmuseum in Konstanz. Exponate aus der Frühgeschichte bis zur Barockzeit dokumentieren die kulturelle und kunstgeschichtliche Vergangenheit dieser Region. Der malerische Ort Gottlieben auf Schweizer Seite des Seerheins gilt vor allem unter freunden der guten Küche als eine der ersten Adressen am Bodensee.
Konstanz
Die einstige römische Siedlung Constancia war bereits ab dem 6. Jahrhundert Bischofsstadt, Ende des 12 Jahrhundert wurde Konstanz freie Reichsstadt. Am Höhepunkt ihrer politischen und wirtschaftlichen Entwicklung war Konstanz von 1414 bis 1418 Tagungsort eines Konzils. Heute wird die Hafeneinfahrt von der überdimensionalen Skulptur der "Imperia" geprägt, welche als Mahnmal für die weltlichen Neigungen der damaligen Konzilsteilnehmer nicht unumstritten ist. Konstanz ist Universitätsstadt und zugleich die größte Stadt am Bodensee.
Gottlieben
Das doppeltürmige Schloss hat eine reich bewegte und geschichtlich denkwürdige Vergangenheit. Die ursprüngliche Burg, von der die beiden efeu-überzogenen Türme noch erhalten sind, wurde von dem Konstanzer Bischof Eberhard II. Truchseß von Waldburg im Jahr 1250 erbaut. Auch erbaute er eine Rheinbrücke, die den Verkehr von Konstanz zur Strafe für die Stadt ablenken sollte, aber bald wieder einging. Bis zum Jahre 1510 diente die Burg als Sommersitz der Bischöfe. Während des Konstanzer Konzils 1415 saßen dort Johannes Hus, Hieronymus von Prag und der abgesetzte Papst Johann XXIII. gefangen. Auch der gelehrte Züricher Chorherr Felix Hämmerlin lag hier 1454 gefangen. Im 50jährigen Krieg hatte der schwedische Feldmarschall Hörn während der vergeblichen Belagerung von Konstanz 1633 das Schloss besetzt. Als nun diese ihre Hofstadt nach Meersburg verlegten, war Gottlieben bis 1798 Sitz der bischöflichen Ober vögte. Im Jahr 1837 kaufte es Prinz Ludwig Napoleon (der nachmalige Kaiser Napoleon III.), als er sich als Flüchtling in der Schweiz aufhielt, und ließ es in altertümlichem Stil wieder herstellen. Bald darauf kam das Schloss an den Grafen von Beroldingen.
Tourverlauf:
Friedrichshafen, km 0 - Fischbach - Immenstaad - Hagnau - Meersburg (Fähre), km 18 - Staad - Konstanz - Gottlieben (Bischofsburg, 1250), km 28 - Konstanz (Besuch Rosgartenmuseum, Archäologisches Landesmuseum), km 33 - Abstecher nach Kreuzlingen (Besuch Seemuseum) - Staad - (Fähre) - Meersburg, km 39 - Hagnau - Immenstaad - Fischbach - Friedrichshafen, km 58
Friedrichshafen, km 0 - Fischbach - Immenstaad - Hagnau - Meersburg (Fähre), km 18 - Staad - Konstanz - Gottlieben (Bischofsburg, 1250), km 28 - Konstanz (Besuch Rosgartenmuseum, Archäologisches Landesmuseum), km 33 - Abstecher nach Kreuzlingen (Besuch Seemuseum) - Staad - (Fähre) - Meersburg, km 39 - Hagnau - Immenstaad - Fischbach - Friedrichshafen, km 58
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Tourvorschlag Nr. 12
Radtour zum Napoleonmuseum nach Arenenberg
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Radtour zum Napoleonmuseum nach Arenenberg
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| Strecke | ca. 49 km |
| Fahrzeit | ca. 4 Std. |
| Höhenunterschied | ca. 180 m |
| Schwierigkeitsgrad | leicht, Anstieg zum Schloss anspruchsvoll |
| Einkehrmöglichkeit | Waaghaus, Gottlieben |
Radtour zum Napoleonmuseum nach Arenenberg
In traumhafter Lage auf Schweizer Seite des Untersees liegt Schloss Arenenberg, in dessen Napoleon-Museum die Geschichte lebendig wird. Altes Tafelsilber, Schmuck, Schränkchen, die erlesenen Seidentapeten und die Ausstattung der Privaträume geben dem Museum fast den Charakter einer privaten Villa.
Konstanz
Die einstige römische Siedlung Constancia, war bereits ab dem 6. Jahrhundert Bischofsstadt, Ende des 12 Jahrhundert wurde Konstanz freie Reichsstadt. Am Höhepunkt ihrer politischen und wirtschaftlichen Entwicklung war Konstanz von 1414 bis 1418 Tagungsort des Konzils. Heute wird die Hafeneinfahrt von der überdimensionalen Skulptur, der "Imperia", geprägt, welche als Mahnmal für die weltlichen Neigungen der damaligen Konzilsteilnehmer nicht unumstritten ist. Konstanz ist Universitätsstadt und zugleich die größte Stadt am Bodensee.
Gottlieben
Das doppeltürmige Schloss hat eine reich bewegte und geschichtlich denkwürdige Vergangenheit. Die ursprüngliche Burg, von der die beiden efeu-überzogenen Türme noch erhalten sind, wurde von dem Konstanzer Bischof Eberhard II. Truchseß von Waldburg, im Jahr 1250 erbaut, zugleich mit einer Rheinbrücke, die den Verkehr von Konstanz zur Strafe für die Stadt ablenken sollte, aber bald wieder einging. Bis zum Jahre 1510 diente die Burg als Sommersitz der Bischöfe; als nun diese ihre Hofstadt nach Meersburg verlegten, war Gottlieben bis 1798 Sitz der bischöflichen Obervögte. Während des Konstanzer Konzils 1415 saßen im westlichen Schlossturm Johannes Hus, Hieronymus von Prag und der abgesetzte Papst Johann XXIII. als Gefangene.
Arenenberg
In Arenenberg in dem Örtchen Mannenbach-Salenstein in herrlicher Aussichtslage gelegen, bietet sich eines der schönsten Zeugnisse aus der Bodenseegeschichte dar. Nach außen hin scheint es eher unscheinbar und dennoch entpuppt sich dieses ehemalige Lustschlösschen eines Konstanzer Patriziers, das 1817 von der aus Frankreich verstoßenen Königin Hortense erworben wurde, als eine wahre Fundgrube für Geschichts-Interessierte. Räume voller Prunk, angefüllt mit zahlreichen von Hortense selbst zusammengetragenen Erinnerungen an ihren Stiefvater Napoleon I. wie auch an Napoleon III., der hier aufwuchs, geben ein eindrucksvolles Bild der damaligen Zeit. Napoleon III. ließ als Kaiser von Frankreich das Schlösschen seinerzeit gründlich renovieren. Auch Erinnerungen an die Kaiserin Eugenie finden sich in großer Zahl.
In traumhafter Lage auf Schweizer Seite des Untersees liegt Schloss Arenenberg, in dessen Napoleon-Museum die Geschichte lebendig wird. Altes Tafelsilber, Schmuck, Schränkchen, die erlesenen Seidentapeten und die Ausstattung der Privaträume geben dem Museum fast den Charakter einer privaten Villa.
Konstanz
Die einstige römische Siedlung Constancia, war bereits ab dem 6. Jahrhundert Bischofsstadt, Ende des 12 Jahrhundert wurde Konstanz freie Reichsstadt. Am Höhepunkt ihrer politischen und wirtschaftlichen Entwicklung war Konstanz von 1414 bis 1418 Tagungsort des Konzils. Heute wird die Hafeneinfahrt von der überdimensionalen Skulptur, der "Imperia", geprägt, welche als Mahnmal für die weltlichen Neigungen der damaligen Konzilsteilnehmer nicht unumstritten ist. Konstanz ist Universitätsstadt und zugleich die größte Stadt am Bodensee.
Gottlieben
Das doppeltürmige Schloss hat eine reich bewegte und geschichtlich denkwürdige Vergangenheit. Die ursprüngliche Burg, von der die beiden efeu-überzogenen Türme noch erhalten sind, wurde von dem Konstanzer Bischof Eberhard II. Truchseß von Waldburg, im Jahr 1250 erbaut, zugleich mit einer Rheinbrücke, die den Verkehr von Konstanz zur Strafe für die Stadt ablenken sollte, aber bald wieder einging. Bis zum Jahre 1510 diente die Burg als Sommersitz der Bischöfe; als nun diese ihre Hofstadt nach Meersburg verlegten, war Gottlieben bis 1798 Sitz der bischöflichen Obervögte. Während des Konstanzer Konzils 1415 saßen im westlichen Schlossturm Johannes Hus, Hieronymus von Prag und der abgesetzte Papst Johann XXIII. als Gefangene.
Arenenberg
In Arenenberg in dem Örtchen Mannenbach-Salenstein in herrlicher Aussichtslage gelegen, bietet sich eines der schönsten Zeugnisse aus der Bodenseegeschichte dar. Nach außen hin scheint es eher unscheinbar und dennoch entpuppt sich dieses ehemalige Lustschlösschen eines Konstanzer Patriziers, das 1817 von der aus Frankreich verstoßenen Königin Hortense erworben wurde, als eine wahre Fundgrube für Geschichts-Interessierte. Räume voller Prunk, angefüllt mit zahlreichen von Hortense selbst zusammengetragenen Erinnerungen an ihren Stiefvater Napoleon I. wie auch an Napoleon III., der hier aufwuchs, geben ein eindrucksvolles Bild der damaligen Zeit. Napoleon III. ließ als Kaiser von Frankreich das Schlösschen seinerzeit gründlich renovieren. Auch Erinnerungen an die Kaiserin Eugenie finden sich in großer Zahl.
Tourverlauf:
Friedrichshafen, km 0 - Fischbach - Immenstaad - Hagnau - Meersburg (Fähre), km 18 - Staad - Konstanz - Gottlieben (Bischofsburg, 1250) - Ermatingen - Mannenbach - Arenenberg (Besuch des Napoleonmuseums), km 37 - Ermatingen - Gottlieben - Konstanz, km 49 - Rückfahrt mit dem Schiff nach Friedrichshafen.
Friedrichshafen, km 0 - Fischbach - Immenstaad - Hagnau - Meersburg (Fähre), km 18 - Staad - Konstanz - Gottlieben (Bischofsburg, 1250) - Ermatingen - Mannenbach - Arenenberg (Besuch des Napoleonmuseums), km 37 - Ermatingen - Gottlieben - Konstanz, km 49 - Rückfahrt mit dem Schiff nach Friedrichshafen.
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Tourvorschlag Nr. 13
Durchs Meersburger & Überlinger Umland nach Ludwigshafen
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Durchs Meersburger & Überlinger Umland nach Ludwigshafen
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| Strecke | ca. 54 km |
| Fahrzeit | ca. 4 Std. |
| Höhenunterschied | ca. 450 m |
| Schwierigkeitsgrad | 1. Teil teilweise anspruchsvoll - 2. Teil anspruchsvoll |
| Einkehrmöglichkeit | Löwen, Deisendorf |
Durchs Meersburger & Überlinger Umland nach Ludwigshafen
Vor allem in der Radl-Hauptsaison lohnt es sich, vom viel befahrenen Seeradweg in das nahe Umland auszuweichen. Wunderschöne Aussichtspunkte, beschauliche Dörfer und urige Gartenwirtschaften verleihen dieser Region ihren besonderen Reiz.
Immenstaad
Die Dächer des beschaulichen Dorfes werden vom markanten Turm (1474) der Pfarrkirche St. Jodokus überragt. Die drei Schlösser Kirchberg, Hersberg und Helmsdorf sowie das historische Schwörerhaus (1578), ein alemannisch gestelztes Einhaus, sind ebenfalls Wahrzeichen und Zeugnis der wechselvollen Geschichte Immenstaads. Im idyllischen Ortsteil Frenkenbach befindet sich eines der ältesten romanischen Bauwerke des Linzgaus, die Kirche St. Oswald (um 1200). Zwei sehenswerte, kleine Museen in Kippenhausen sowie eine Galerie im vorzüglich restaurierten Haus "Montfort", runden das kulturelle Angebot ab.
Killenweiher
Auf einer idyllischen Insel im Killenweiher, näher schon bei Mühlhofen als bei Mimmenhausen, hat der berühmte Maler und Bildhauer J. A. Feuchtmayer fünfzig Jahre lang gewohnt. Sein Haus stand am Platz des jetzigen Markgräflichen Forsthauses von 1792.
Ludwigshafen
Der Ort hieß früher Sernatingen; 1826 ließ Großherzog Ludwig von Baden den Hafen anlegen, worauf das Dorf seinen jetzigen Namen erhielt (ähnlich wie aus dem alten Buchhorn Friedrichshafen entstand). Der einst lebhafte Speditionsplatz hat seit Eröffnung der Eisenbahnlinie Radolfzell-Friedrichshafen seine Bedeutung als Hafen fast ganz verloren. Heute gilt die Flachwasserregion vor Ludwigshafen als Fundstädte prähistorischer Siedlungsgegenstände der Stein- und Bronzezeit.
Weinanbau
Während der Fahrt trifft man immer wieder auf Weinberge und Rebgärten. Die in der Region am häufigsten vorkommende Rebsorte ist der Müller-Thurgau, der als Kreuzung zwischen Riesling und Silvaner gilt. Frisch getrunken enthält er einen angenehmen Muskatton, der mit zunehmendem Alter stark abnimmt. Der rassige, fruchtige Riesling gilt als die wertvollste Weinsorte. Kennzeichen der Rieslingweine ist ihr unübertreffliches, an Pfirsiche erinnerndes Bukett. Aufgrund der geographischen Lage und der klimatischen Verhältnisse, gelten die deutschen Rieslingweine als die rassigsten und elegantesten Weißweine der Welt. Auch der Blaue Spätburgunder, der unter den Rotweinsorten die oberste Qualitätsstufe einnimmt, ist häufig in der Region anzutreffen. Die Spätburgunder Weine sind vollmundig, samtig, und besitzen ein feines, an Brombeeren und Bittermandeln erinnerndes Aroma.
Vor allem in der Radl-Hauptsaison lohnt es sich, vom viel befahrenen Seeradweg in das nahe Umland auszuweichen. Wunderschöne Aussichtspunkte, beschauliche Dörfer und urige Gartenwirtschaften verleihen dieser Region ihren besonderen Reiz.
Immenstaad
Die Dächer des beschaulichen Dorfes werden vom markanten Turm (1474) der Pfarrkirche St. Jodokus überragt. Die drei Schlösser Kirchberg, Hersberg und Helmsdorf sowie das historische Schwörerhaus (1578), ein alemannisch gestelztes Einhaus, sind ebenfalls Wahrzeichen und Zeugnis der wechselvollen Geschichte Immenstaads. Im idyllischen Ortsteil Frenkenbach befindet sich eines der ältesten romanischen Bauwerke des Linzgaus, die Kirche St. Oswald (um 1200). Zwei sehenswerte, kleine Museen in Kippenhausen sowie eine Galerie im vorzüglich restaurierten Haus "Montfort", runden das kulturelle Angebot ab.
Killenweiher
Auf einer idyllischen Insel im Killenweiher, näher schon bei Mühlhofen als bei Mimmenhausen, hat der berühmte Maler und Bildhauer J. A. Feuchtmayer fünfzig Jahre lang gewohnt. Sein Haus stand am Platz des jetzigen Markgräflichen Forsthauses von 1792.
Ludwigshafen
Der Ort hieß früher Sernatingen; 1826 ließ Großherzog Ludwig von Baden den Hafen anlegen, worauf das Dorf seinen jetzigen Namen erhielt (ähnlich wie aus dem alten Buchhorn Friedrichshafen entstand). Der einst lebhafte Speditionsplatz hat seit Eröffnung der Eisenbahnlinie Radolfzell-Friedrichshafen seine Bedeutung als Hafen fast ganz verloren. Heute gilt die Flachwasserregion vor Ludwigshafen als Fundstädte prähistorischer Siedlungsgegenstände der Stein- und Bronzezeit.
Weinanbau
Während der Fahrt trifft man immer wieder auf Weinberge und Rebgärten. Die in der Region am häufigsten vorkommende Rebsorte ist der Müller-Thurgau, der als Kreuzung zwischen Riesling und Silvaner gilt. Frisch getrunken enthält er einen angenehmen Muskatton, der mit zunehmendem Alter stark abnimmt. Der rassige, fruchtige Riesling gilt als die wertvollste Weinsorte. Kennzeichen der Rieslingweine ist ihr unübertreffliches, an Pfirsiche erinnerndes Bukett. Aufgrund der geographischen Lage und der klimatischen Verhältnisse, gelten die deutschen Rieslingweine als die rassigsten und elegantesten Weißweine der Welt. Auch der Blaue Spätburgunder, der unter den Rotweinsorten die oberste Qualitätsstufe einnimmt, ist häufig in der Region anzutreffen. Die Spätburgunder Weine sind vollmundig, samtig, und besitzen ein feines, an Brombeeren und Bittermandeln erinnerndes Aroma.
Tourverlauf:
Friedrichshafen, km 0 - Fischbach - Immenstaad, km 9 - Kippenhausen - Baitenbach - Baitenhausen, km 20 - Grasbeuren - Killenweiher (Killenberg, Markgräfliches Forsthaus 1792) - Oberuhldingen - Deisendorf, km 33 - Rengoldshausen - Andelshofen - Kogenbach - Schleife - Aufkirch, km 40 - Tierheim - Hödingen - Nesselwangen - Ludwigshafen, km 54. Mit der Bahn zurück nach Friedrichshafen
Friedrichshafen, km 0 - Fischbach - Immenstaad, km 9 - Kippenhausen - Baitenbach - Baitenhausen, km 20 - Grasbeuren - Killenweiher (Killenberg, Markgräfliches Forsthaus 1792) - Oberuhldingen - Deisendorf, km 33 - Rengoldshausen - Andelshofen - Kogenbach - Schleife - Aufkirch, km 40 - Tierheim - Hödingen - Nesselwangen - Ludwigshafen, km 54. Mit der Bahn zurück nach Friedrichshafen
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Tourvorschlag Nr. 14
Zu den 5 Seen links und rechts der Argen
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Zu den 5 Seen links und rechts der Argen
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| Strecke | ca. 56 km |
| Fahrzeit | ca. 4 Std. |
| Höhenunterschied | ca. 300 m |
| Schwierigkeitsgrad | im Mittelteil anspruchsvoll |
| Einkehrmöglichkeit | Seerose, Nitzenweiler |
Zu den 5 Seen links und rechts der Argen
Auch die vielen kleinen Seen im Umland des Bodensees haben ihren besonderen Reiz. Eingebettet in grüne Wiesen und schattige Wälder bieten sie zum Grillen, Baden und Pausieren beste Gelegenheit. Fünf der schönsten dieser Seen liegen auf der beschriebenen Route.
Eriskirch
Eriskirch empfängt den radelnden Besucher zunächst einmal mit den Naturschönheiten seines Riedes. Die bezaubernde Schilf- und Uferlandschaft mit vielen seltenen Pflanzen und einer üppigen Irisblüte von Ende Mai bis Anfang Juni, gilt als eines der schönsten Naturschutzgebiete am See. Im Ortskern findet man eine historische Holzbrücke und mit seiner Pfarr- und ehemaligen Wallfahrtskirche "Unserer Lieben Frau" (um 1400, Turm neugotisch), hat der Ort einen viel zu wenig bekannten Kunstschatz vorzuweisen.
Gießenbrücke
Das historisch bedeutendste Bauwerk der Gemeinde Kressbronn ist die spätgotische Wasserburg Gießen, eine unregelmäßige, ummauerte Anlage. Von 1405 bis 1810 im Besitz des Heiliggeistspitals Lindau, diente es als vorgeschobener Stützpunkt der Reichsstadt gegen die Grafen von Montfort. Die Außenmauern des ursprünglichen Wohnhauses sind mit ihren Schießscharten noch heute in den beiden Untergeschossen des Schlosses zu sehen.
Rappertsweiler
Der Weiler war das Zentrum des Bauernkrieges (1525) in unserem Raum. Der "Rappertsweiler Haufen" wurde angeführt von einem Martin Lenz aus Rappertsweiler. Ein Gedenkstein am bergseitigen Straßenrand bei der Abzweigung zum Loderhof erinnert an das Ereignis.
Schloss Achberg
Das Schloss steht in landschaftlich schöner Umgebung hoch über der Argen. Es wurde an Stelle einer mittelalterlichen Burg 1693 -1700 erbaut und vom Landkreis Ravensburg mit viel Aufwand für Ausstellungen und Konzerte renoviert.
Kressbronn /Schleinsee
Die Eligiuskapelle in Kressbronn besitzt mit ihrem breitgerundeten Chorschluss und den seitlich ausschwingenden Seitenaltarnischen einen Grundriss, der in nur leicht abgewandelter Form auch der landschaftlich besonders schön gelegenen Marienkapelle am Schleinsee eigen ist. Dass beide Kapellen vom gleichen Baumeister errichtet wurden, legen auch die Baudaten - 1737 für Schleinsee, 1748/52 für Kressbronn - nahe.
Langenargen
Neben Tettnang war Langenargen einst die bedeutendste der Montfort-Residenzen. Nach dem Aussterben des Hauses Montfort verfiel die Burg Argen zur Ruine. An ihrer Stelle ließ König Wilhelm I. von Württemberg 1861 einen Neubau im maurischen Stil errichten. Das "Schloss Montfort", vom See aus weithin sichtbar, gilt heute als Wahrzeichen von Langenargen. Die barocke Pfarrkirche St. Martin und das Museum im ehemaligen Pfarrhaus beherbergen bedeutende Kunstschätze. Im Museum sind insbesondere Werke von Hans Purrmann, der in Langenargen lebte und beigesetzt ist, zu besichtigen.
Auch die vielen kleinen Seen im Umland des Bodensees haben ihren besonderen Reiz. Eingebettet in grüne Wiesen und schattige Wälder bieten sie zum Grillen, Baden und Pausieren beste Gelegenheit. Fünf der schönsten dieser Seen liegen auf der beschriebenen Route.
Eriskirch
Eriskirch empfängt den radelnden Besucher zunächst einmal mit den Naturschönheiten seines Riedes. Die bezaubernde Schilf- und Uferlandschaft mit vielen seltenen Pflanzen und einer üppigen Irisblüte von Ende Mai bis Anfang Juni, gilt als eines der schönsten Naturschutzgebiete am See. Im Ortskern findet man eine historische Holzbrücke und mit seiner Pfarr- und ehemaligen Wallfahrtskirche "Unserer Lieben Frau" (um 1400, Turm neugotisch), hat der Ort einen viel zu wenig bekannten Kunstschatz vorzuweisen.
Gießenbrücke
Das historisch bedeutendste Bauwerk der Gemeinde Kressbronn ist die spätgotische Wasserburg Gießen, eine unregelmäßige, ummauerte Anlage. Von 1405 bis 1810 im Besitz des Heiliggeistspitals Lindau, diente es als vorgeschobener Stützpunkt der Reichsstadt gegen die Grafen von Montfort. Die Außenmauern des ursprünglichen Wohnhauses sind mit ihren Schießscharten noch heute in den beiden Untergeschossen des Schlosses zu sehen.
Rappertsweiler
Der Weiler war das Zentrum des Bauernkrieges (1525) in unserem Raum. Der "Rappertsweiler Haufen" wurde angeführt von einem Martin Lenz aus Rappertsweiler. Ein Gedenkstein am bergseitigen Straßenrand bei der Abzweigung zum Loderhof erinnert an das Ereignis.
Schloss Achberg
Das Schloss steht in landschaftlich schöner Umgebung hoch über der Argen. Es wurde an Stelle einer mittelalterlichen Burg 1693 -1700 erbaut und vom Landkreis Ravensburg mit viel Aufwand für Ausstellungen und Konzerte renoviert.
Kressbronn /Schleinsee
Die Eligiuskapelle in Kressbronn besitzt mit ihrem breitgerundeten Chorschluss und den seitlich ausschwingenden Seitenaltarnischen einen Grundriss, der in nur leicht abgewandelter Form auch der landschaftlich besonders schön gelegenen Marienkapelle am Schleinsee eigen ist. Dass beide Kapellen vom gleichen Baumeister errichtet wurden, legen auch die Baudaten - 1737 für Schleinsee, 1748/52 für Kressbronn - nahe.
Langenargen
Neben Tettnang war Langenargen einst die bedeutendste der Montfort-Residenzen. Nach dem Aussterben des Hauses Montfort verfiel die Burg Argen zur Ruine. An ihrer Stelle ließ König Wilhelm I. von Württemberg 1861 einen Neubau im maurischen Stil errichten. Das "Schloss Montfort", vom See aus weithin sichtbar, gilt heute als Wahrzeichen von Langenargen. Die barocke Pfarrkirche St. Martin und das Museum im ehemaligen Pfarrhaus beherbergen bedeutende Kunstschätze. Im Museum sind insbesondere Werke von Hans Purrmann, der in Langenargen lebte und beigesetzt ist, zu besichtigen.
Tourverlauf:
Friedrichshafen, km 0 - Eriskirch - Mariabrunn - Gießenbrücke (Wasserschloss Gießen, 1450) - Laimnau, km 15 - Rappertsweiler (Gedenkstein "Rappertsweiler Haufen" Bauernkrieg 1525) - Kreuzweiher - Langensee - Summerau - Flunau (Hängebrücke) - Schloss Achberg (1700), km 27 - Siberatsweiler - Muttelsee - Degersee, km 33 - Schleinsee - Berg - Kressbronn, km 41 - (Kabelhängebrücke 1897) - Langenargen - Eriskirch - Friedrichshafen, km 56
Friedrichshafen, km 0 - Eriskirch - Mariabrunn - Gießenbrücke (Wasserschloss Gießen, 1450) - Laimnau, km 15 - Rappertsweiler (Gedenkstein "Rappertsweiler Haufen" Bauernkrieg 1525) - Kreuzweiher - Langensee - Summerau - Flunau (Hängebrücke) - Schloss Achberg (1700), km 27 - Siberatsweiler - Muttelsee - Degersee, km 33 - Schleinsee - Berg - Kressbronn, km 41 - (Kabelhängebrücke 1897) - Langenargen - Eriskirch - Friedrichshafen, km 56
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Tourvorschlag Nr. 15
Radtour zur Rheinmündung
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Radtour zur Rheinmündung
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| Strecke | ca. 60 km |
| Fahrzeit | ca. 4 Std. |
| Höhenunterschied | ca. 75 m |
| Schwierigkeitsgrad | leicht |
| Einkehrmöglichkeit | Haus des Gastes, Wasserburg - Lamm, Lindau |
Radtour zur Rheinmündung
Am österreichischen Bodenseeufer mündet in einem weitläufigen Delta der Alpenrhein in den Bodensee. Die fruchtbare Region ist durchzogen von wunderschönen Radwegen, die auf dem Rheindamm bis weit in den Bodensee hineinführen. Weite Sand- und Kiesbänke laden hier zum Baden und Rasten ein.
Langenargen
Neben Tettnang war Langenargen einst die bedeutendste der Montfort-Residenzen. Nach dem Aussterben des Hauses Montfort verfiel die Burg Argen zur Ruine. An ihrer Stelle ließ König Wilhelm I. von Württemberg 1861 einen Neubau im maurischen Stil errichten. Das "Schloss Montfort", vom See aus weithin sichtbar, gilt heute als Wahrzeichen von Langenargen. Die barocke Pfarrkirche St. Martin und das Museum im ehemaligen Pfarrhaus beherbergen bedeutende Kunstschätze. Im Museum sind insbesondere Werke von Hans Purrmann, der in Langenargen lebte und beigesetzt ist, zu besichtigen.
Lindau
In der hervorragend erhaltenen, zu großen Teilen als Fußgängerzone gestalteten Altstadt von Lindau, findet der aufmerksame Inselspaziergänger eindrucksvolle Zeugnisse der reichsstädtischen Vergangenheit. Das Stadtbild prägen winklige, enge Gassen, die Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung (Mang-, Pulver- und Diebsturm) sowie erkergeschmückte Häuser und Lauben aus dem 13./14. Jahrhundert. In der Maximilianstraße sind schmucke Patrizierhäuser zu bewundern.
Bregenz
Den mittelalterlichen Charakter des Stadtbildes konnte Bregenz, die Landeshauptstadt Vorarlbergs, in der einst befestigten Oberstadt bewahren. Die Oberstadt ist heute ein stiller und überschaubarer Stadtteil. Aus der Zeit Hugo von Montforts, der an der Stelle der keltischen und spätrömischen Stadt Brigantium im 13. Jahrhundert die mittelalterliche Stadt Bregenz gründete, stammen auch große Teile der alten Befestigungsmauer. Aus der Oberstadt erhebt sich der Martinsturm mit seiner mächtigen Zwiebelhaube. Der Martinsturm ist der älteste Barockbau am Bodensee und das Wahrzeichen von Bregenz. Heute ist dort ein Heimat- und Militärmuseum untergebracht. Als Kulturhauptstadt der Bodenseeregion gilt Bregenz nicht zuletzt durch seine spektakulären Festspiele auf Europas größter Seebühne.
Am österreichischen Bodenseeufer mündet in einem weitläufigen Delta der Alpenrhein in den Bodensee. Die fruchtbare Region ist durchzogen von wunderschönen Radwegen, die auf dem Rheindamm bis weit in den Bodensee hineinführen. Weite Sand- und Kiesbänke laden hier zum Baden und Rasten ein.
Langenargen
Neben Tettnang war Langenargen einst die bedeutendste der Montfort-Residenzen. Nach dem Aussterben des Hauses Montfort verfiel die Burg Argen zur Ruine. An ihrer Stelle ließ König Wilhelm I. von Württemberg 1861 einen Neubau im maurischen Stil errichten. Das "Schloss Montfort", vom See aus weithin sichtbar, gilt heute als Wahrzeichen von Langenargen. Die barocke Pfarrkirche St. Martin und das Museum im ehemaligen Pfarrhaus beherbergen bedeutende Kunstschätze. Im Museum sind insbesondere Werke von Hans Purrmann, der in Langenargen lebte und beigesetzt ist, zu besichtigen.
Lindau
In der hervorragend erhaltenen, zu großen Teilen als Fußgängerzone gestalteten Altstadt von Lindau, findet der aufmerksame Inselspaziergänger eindrucksvolle Zeugnisse der reichsstädtischen Vergangenheit. Das Stadtbild prägen winklige, enge Gassen, die Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung (Mang-, Pulver- und Diebsturm) sowie erkergeschmückte Häuser und Lauben aus dem 13./14. Jahrhundert. In der Maximilianstraße sind schmucke Patrizierhäuser zu bewundern.
Bregenz
Den mittelalterlichen Charakter des Stadtbildes konnte Bregenz, die Landeshauptstadt Vorarlbergs, in der einst befestigten Oberstadt bewahren. Die Oberstadt ist heute ein stiller und überschaubarer Stadtteil. Aus der Zeit Hugo von Montforts, der an der Stelle der keltischen und spätrömischen Stadt Brigantium im 13. Jahrhundert die mittelalterliche Stadt Bregenz gründete, stammen auch große Teile der alten Befestigungsmauer. Aus der Oberstadt erhebt sich der Martinsturm mit seiner mächtigen Zwiebelhaube. Der Martinsturm ist der älteste Barockbau am Bodensee und das Wahrzeichen von Bregenz. Heute ist dort ein Heimat- und Militärmuseum untergebracht. Als Kulturhauptstadt der Bodenseeregion gilt Bregenz nicht zuletzt durch seine spektakulären Festspiele auf Europas größter Seebühne.
Tourverlauf:
Friedrichshafen, km 0 - Eriskirch - Langenargen (Schloss Montfort, 1861, Pfarrkirche St. Martin, 1722), km 10 - (Kabelhängebrücke, 1897) - Kressbronn - Nonnenhorn (Gedenkstein Seegförne, Torkel) - Wasserburg, km 20 - Bad Schachen - Lindau, km 26 - Bregenz, km 36 - Hard - Rheinmündung des Alpenrheins, km 48 & zurück nach Bregenz, km 60. Mit dem Schiff zurück nach Friedrichshafen.
Friedrichshafen, km 0 - Eriskirch - Langenargen (Schloss Montfort, 1861, Pfarrkirche St. Martin, 1722), km 10 - (Kabelhängebrücke, 1897) - Kressbronn - Nonnenhorn (Gedenkstein Seegförne, Torkel) - Wasserburg, km 20 - Bad Schachen - Lindau, km 26 - Bregenz, km 36 - Hard - Rheinmündung des Alpenrheins, km 48 & zurück nach Bregenz, km 60. Mit dem Schiff zurück nach Friedrichshafen.
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Tourvorschlag Nr. 16
Radtour ins Thurgau
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Radtour ins Thurgau
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| Strecke | ca. 60 km |
| Fahrzeit | ca. 4 Std. |
| Höhenunterschied | ca. 340 m |
| Schwierigkeitsgrad | leicht, im 2. Teil etwas anspruchsvoll |
| Einkehrmöglichkeit | Konzilsgaststätte, Konstanz |
Radtour ins Thurgau
Ein besonders reizvolles Ziel in der Schweizer Bodenseeregion ist das Wasserschloss in Hagenwil. Auf der Fahrt durch das Thurgauer Voralpenland zeigt sich einmal mehr die Vielseitigkeit der Bodenseelandschaft.
Hagnau
Umrahmt von Wein- und Obstgärten liegt das Wein- und Fischerdorf an einem sonnenverwöhnten Südhang. Der berühmte Hagnauer Wein verdankt nicht zuletzt Heinrich Hansjakob, der hier die erste badische Winzergenossenschaft 1881 gründete, seine hohe Qualität. Der riesige Torkel (Weinpresse) in den Uferanlagen zeugt von der langen Tradition des Hagnauer Weinbaus.
Meersburg
Das malerische, mittelalterliche Städtchen wird unter anderem vom Alten Schloss (der "Meersburg"), dem neuen Schloss im barocken Baustil und alten Fachwerkhäusern geprägt. Das Alte Schloss (Ursprung im 7. Jahrhundert), ist die älteste erhaltene Burg Deutschlands. Die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff verbrachte ihre letzten Lebensjahre im Alten Schloss. Dort kann man heute noch ihre Wohnräume besichtigen.
Konstanz
Die einstige römische Siedlung Constancia war bereits ab dem 6. Jahrhundert Bischofsstadt, Ende des 12. Jahrhundert wurde Konstanz freie Reichsstadt. Am Höhepunkt ihrer politischen und wirtschaftlichen Entwicklung war Konstanz von 1414 bis 1418 Tagungsort des Konzils. Heute wird die Hafeneinfahrt von der überdimensionalen Skulptur, der "Imperia", geprägt, welche als Mahnmal für die weltlichen Neigungen der damaligen Konzilsteilnehmer nicht unumstritten ist. Konstanz ist Universitätsstadt und zugleich die größte Stadt am Bodensee.
Hagenwil
Schloss Hagenwil wurde erstmals im Jahre 1227 in einer Urkunde erwähnt. Ein Weiher umgibt den trutzigen Bau. Die Zugbrücke führt in das Innere des Schlosses mit seinem massiven Turm und den Mauern, die teilweise über 2 m dick sind. Sehenswert, neben dem äußeren Erscheinungsbild, sind der Rittersaal mit seinen Butzenscheiben und die Schlosskapelle.
Ein besonders reizvolles Ziel in der Schweizer Bodenseeregion ist das Wasserschloss in Hagenwil. Auf der Fahrt durch das Thurgauer Voralpenland zeigt sich einmal mehr die Vielseitigkeit der Bodenseelandschaft.
Hagnau
Umrahmt von Wein- und Obstgärten liegt das Wein- und Fischerdorf an einem sonnenverwöhnten Südhang. Der berühmte Hagnauer Wein verdankt nicht zuletzt Heinrich Hansjakob, der hier die erste badische Winzergenossenschaft 1881 gründete, seine hohe Qualität. Der riesige Torkel (Weinpresse) in den Uferanlagen zeugt von der langen Tradition des Hagnauer Weinbaus.
Meersburg
Das malerische, mittelalterliche Städtchen wird unter anderem vom Alten Schloss (der "Meersburg"), dem neuen Schloss im barocken Baustil und alten Fachwerkhäusern geprägt. Das Alte Schloss (Ursprung im 7. Jahrhundert), ist die älteste erhaltene Burg Deutschlands. Die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff verbrachte ihre letzten Lebensjahre im Alten Schloss. Dort kann man heute noch ihre Wohnräume besichtigen.
Konstanz
Die einstige römische Siedlung Constancia war bereits ab dem 6. Jahrhundert Bischofsstadt, Ende des 12. Jahrhundert wurde Konstanz freie Reichsstadt. Am Höhepunkt ihrer politischen und wirtschaftlichen Entwicklung war Konstanz von 1414 bis 1418 Tagungsort des Konzils. Heute wird die Hafeneinfahrt von der überdimensionalen Skulptur, der "Imperia", geprägt, welche als Mahnmal für die weltlichen Neigungen der damaligen Konzilsteilnehmer nicht unumstritten ist. Konstanz ist Universitätsstadt und zugleich die größte Stadt am Bodensee.
Hagenwil
Schloss Hagenwil wurde erstmals im Jahre 1227 in einer Urkunde erwähnt. Ein Weiher umgibt den trutzigen Bau. Die Zugbrücke führt in das Innere des Schlosses mit seinem massiven Turm und den Mauern, die teilweise über 2 m dick sind. Sehenswert, neben dem äußeren Erscheinungsbild, sind der Rittersaal mit seinen Butzenscheiben und die Schlosskapelle.
Tourverlauf:
Friedrichshafen, km 0 - Immenstaad - Hagnau - Meersburg, km 18 (Fähre) - Staad - Konstanz - Kreuzlingen (Seemuseum), km 27 - Bottighofen - Münsterlingen - Güttingen - Kesswil, km 40 -Sommeri (Kirche zum hl. Mauritius, um 900) - Amriswil - Hagenwil (Wasserschloß, 1741, km 50 - Almensberg - Steinebrunn - Langgrüt - Hungerbrüel - Romanshorn, km 60. Mit der Fähre zurück nach Friedrichshafen.
Friedrichshafen, km 0 - Immenstaad - Hagnau - Meersburg, km 18 (Fähre) - Staad - Konstanz - Kreuzlingen (Seemuseum), km 27 - Bottighofen - Münsterlingen - Güttingen - Kesswil, km 40 -Sommeri (Kirche zum hl. Mauritius, um 900) - Amriswil - Hagenwil (Wasserschloß, 1741, km 50 - Almensberg - Steinebrunn - Langgrüt - Hungerbrüel - Romanshorn, km 60. Mit der Fähre zurück nach Friedrichshafen.
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Tourvorschlag Nr. 17
Radtour zur Barockbasilika nach Weingarten
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Radtour zur Barockbasilika nach Weingarten
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| Strecke | ca. 57 km |
| Fahrzeit | ca. 4 Std. |
| Höhenunterschied | ca. 195 m |
| Schwierigkeitsgrad | leicht |
| Einkehrmöglichkeit | Zum Stadel, Weiler |
Radtour zur Barockbasilika nach Weingarten
Ohne Zweifel stellt die Basilika in Weingarten eines der Highlights auf der "Oberschwäbischen Barockstraße" dar. Weithin sichtbar steht das eindrucksvolle Gebäude auf einer Anhöhe über der Stadt. Aufgrund der Großzügigkeit ihrer Ausmaße wird die Basilika auch mit dem Ehrentitel "Schwäbisches St. Peter" bedacht.
Ravensburg
Von den bereits 1088 ansässigen Weifen gegründet, erhielt Ravensburg im 12. Jahrhundert Stadtrechte und rückte, 1191 an die Staufer verkauft, nach deren Untergang (1268) zur Reichsstadt mit eigener Gerichtsbarkeit, Verwaltung, Münz-, Markt-, und Zollrechten auf. Die folgende Zeit war geprägt durch einen steilen wirtschaftlichen Aufstieg, der in erster Linie durch das Leinwandgewerbe, Papiermacherei, Lederverarbeitung und den Weinbau erreicht wurde. Die Zeit des Wohlstands, begleitet von einer regen Bautätigkeit, prägt auch heute noch das Gesicht der "Stadt der Türme und Tore".
Weingarten
Die Klosterkirche ist die größte Barockbasilika Deutschlands und Wahrzeichen der Stadt Weingarten. Das Benediktinerkloster Weingarten wurde 1056 von Welf III. gegründet. Anstelle der 1182 geweihten romanischen Basilika, erbaute Franz Beer gemeinsam mit anderen Künstlern 1711 bis 1724 die Kirche mit ihrer mächtigen, der Peterskirche von Rom nachempfundenen Kuppel und den hohen Türmen. Die Großzügigkeit der Gestaltung setzt sich auch im Kircheninneren fort. Die prächtige Stuckdekoration, die Freskengewölbe, der Hochaltar, die Rokokokanzel und das Chorgestühl mit seinen feinen Schnitzereien beeindrucken den Besucher. Die Gabler-Orgel der Klosterkirche gehört zu den berühmtesten Orgeln der Welt.
Weißenau
Unter dem Schutz welfischer und staufischer Herren hatte sich das 1145 von Rot an der Rot aus besiedelte Prämonstratenserkloster Weißenau bei Ravensburg ungestört entfalten können. Nach der schwierigen kaiserlosen Zeit war es dann Rudolf von Habsburg, der dem mittlerweile durch vielerlei Unbill verarmten Kloster aus seinen Nöten wieder heraushalf und es überdies mit einer Heilig-Blut-Reliquie beschenkte, die seither in Kult und Liturgie eine wichtige Rolle spielt. Nach romanischen und gotischen Vorläuferbauten entstanden von 1708 an neu das Kloster und die jetzige Pfarrkirche St. Peter und Paul nach den Plänen von Franz Beer. Äußerlich ein Bauwerk von genialer Einfachheit, ist das Gotteshaus mit seinen emporenbesetzten Wandpfeilern im Innern ein bezeichnendes Werkbeispiel der Vorarlberger Bauschule. Erkennbar bleibt allerdings der zeitliche Schnitt zwischen Langhaus (1717-1724) und dem älteren Chor (1628-1631), der nicht mehr nach den Plänen Beers als überkuppelter Ovalraum ausgeführt wurde. Bei den Stuckarbeiten für Weißenau war der Wessobrunner Franz Schmuzer am Werk, während Jakob Karl Stauder den Hauptraum und Joseph Anton Hafner die seitlichen Raumfolgen, die Wandfläche über dem Chorbogen und das Chorgewölbe bemalten. Eine hervorragende Arbeit ist das Chorgestühl und als ein besonders gutes Beispiel württembergischer Altarbauten der späten Renaissance gilt der Weißenauer Hochaltar. Berühmt ist die Holzhey-Orgel (1787) mit 41 Registern.
Ohne Zweifel stellt die Basilika in Weingarten eines der Highlights auf der "Oberschwäbischen Barockstraße" dar. Weithin sichtbar steht das eindrucksvolle Gebäude auf einer Anhöhe über der Stadt. Aufgrund der Großzügigkeit ihrer Ausmaße wird die Basilika auch mit dem Ehrentitel "Schwäbisches St. Peter" bedacht.
Ravensburg
Von den bereits 1088 ansässigen Weifen gegründet, erhielt Ravensburg im 12. Jahrhundert Stadtrechte und rückte, 1191 an die Staufer verkauft, nach deren Untergang (1268) zur Reichsstadt mit eigener Gerichtsbarkeit, Verwaltung, Münz-, Markt-, und Zollrechten auf. Die folgende Zeit war geprägt durch einen steilen wirtschaftlichen Aufstieg, der in erster Linie durch das Leinwandgewerbe, Papiermacherei, Lederverarbeitung und den Weinbau erreicht wurde. Die Zeit des Wohlstands, begleitet von einer regen Bautätigkeit, prägt auch heute noch das Gesicht der "Stadt der Türme und Tore".
Weingarten
Die Klosterkirche ist die größte Barockbasilika Deutschlands und Wahrzeichen der Stadt Weingarten. Das Benediktinerkloster Weingarten wurde 1056 von Welf III. gegründet. Anstelle der 1182 geweihten romanischen Basilika, erbaute Franz Beer gemeinsam mit anderen Künstlern 1711 bis 1724 die Kirche mit ihrer mächtigen, der Peterskirche von Rom nachempfundenen Kuppel und den hohen Türmen. Die Großzügigkeit der Gestaltung setzt sich auch im Kircheninneren fort. Die prächtige Stuckdekoration, die Freskengewölbe, der Hochaltar, die Rokokokanzel und das Chorgestühl mit seinen feinen Schnitzereien beeindrucken den Besucher. Die Gabler-Orgel der Klosterkirche gehört zu den berühmtesten Orgeln der Welt.
Weißenau
Unter dem Schutz welfischer und staufischer Herren hatte sich das 1145 von Rot an der Rot aus besiedelte Prämonstratenserkloster Weißenau bei Ravensburg ungestört entfalten können. Nach der schwierigen kaiserlosen Zeit war es dann Rudolf von Habsburg, der dem mittlerweile durch vielerlei Unbill verarmten Kloster aus seinen Nöten wieder heraushalf und es überdies mit einer Heilig-Blut-Reliquie beschenkte, die seither in Kult und Liturgie eine wichtige Rolle spielt. Nach romanischen und gotischen Vorläuferbauten entstanden von 1708 an neu das Kloster und die jetzige Pfarrkirche St. Peter und Paul nach den Plänen von Franz Beer. Äußerlich ein Bauwerk von genialer Einfachheit, ist das Gotteshaus mit seinen emporenbesetzten Wandpfeilern im Innern ein bezeichnendes Werkbeispiel der Vorarlberger Bauschule. Erkennbar bleibt allerdings der zeitliche Schnitt zwischen Langhaus (1717-1724) und dem älteren Chor (1628-1631), der nicht mehr nach den Plänen Beers als überkuppelter Ovalraum ausgeführt wurde. Bei den Stuckarbeiten für Weißenau war der Wessobrunner Franz Schmuzer am Werk, während Jakob Karl Stauder den Hauptraum und Joseph Anton Hafner die seitlichen Raumfolgen, die Wandfläche über dem Chorbogen und das Chorgewölbe bemalten. Eine hervorragende Arbeit ist das Chorgestühl und als ein besonders gutes Beispiel württembergischer Altarbauten der späten Renaissance gilt der Weißenauer Hochaltar. Berühmt ist die Holzhey-Orgel (1787) mit 41 Registern.
Tourverlauf:
Friedrichshafen, km 0 - Allmannsweiler - Gerbertshaus - Brochenzell, km 11 - Oberzell - Weißenau - Ravensburg - Weingarten (Barockbasilika, 1711 - 1724), km 18 - Ravensburg - Weißenau (Klosterkirche, 1717 - 1724, Holzhey-Orgel, 1787) - Weiler - Meckenbeuren (Geißbockdenkmal), km 47 - Kehlen - Lochbrücke - Friedrichshafen, km 57
Friedrichshafen, km 0 - Allmannsweiler - Gerbertshaus - Brochenzell, km 11 - Oberzell - Weißenau - Ravensburg - Weingarten (Barockbasilika, 1711 - 1724), km 18 - Ravensburg - Weißenau (Klosterkirche, 1717 - 1724, Holzhey-Orgel, 1787) - Weiler - Meckenbeuren (Geißbockdenkmal), km 47 - Kehlen - Lochbrücke - Friedrichshafen, km 57
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Tourvorschlag Nr. 18
Radtour rund um den Gehrenberg
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Radtour rund um den Gehrenberg
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| Strecke | ca. 63 km |
| Fahrzeit | ca. 4 Std. |
| Höhenunterschied | ca. 360 m |
| Schwierigkeitsgrad | teilweise etwas anspruchsvoll |
| Einkehrmöglichkeit | Krone, Roggenbeuren - Lindenbaum, Salem |
Radtour rund um den Gehrenberg
Die abwechslungsreiche Rundtour enthält die Besichtigungsmöglichkeit von Schloss Salem und dem Puppenmuseum in Kippenhausen. Für den Besuch der beeindruckenden Schlossanlage in Salem mit Feuerwehr-, Küfereimuseum und Marstall sollte genügend Zeit eingeplant werden.
Salem
Die aus mehreren Ortsteilen bestehende Gemeinde gilt insbesondere durch den "Affenberg" mit großem Affenfreigehege und "Schloss Salem", als beliebtes Ausflugsziel am Bodensee. Das Schloss mit Kulturschätzen aus 7 Jahrhunderten, abwechslungsreichen Attraktionen und verschiedenen Möglichkeiten zum Einkehren, befindet sich in einer 17 ha großen Schlossanlage. Mittelpunkt der Anlage ist die in mehreren Etappen bis 1414 vollendete Basilika mit großen Maßwerkfenstern und Alabasterfiguren. Die Basilika ist der reinste gotische Bau Oberschwabens. Die Klostergebäude wurden nach einem Brand von 1697 bis 1706 im barocken Stil neu errichtet. Die Prachträume des Schlosses, darunter der Kaisersaal, werden heute als Museum und Schulgebäude der "Salemer Schule" genutzt.
Mimmenhausen
Für J. A. Feuchtmayer, der hier seine Werkstatt führte, schuf sein Schüler und Mitarbeiter Johann Georg Dirr den Grabstein in der Pfarrkirche von Mimmenhausen, der dort nach dem modernisierenden Neubau des Gotteshauses erneut einen Platz gefunden hat. Auch ein überarbeitetes Vesperbild geht auf das Konto Dirrs, während die Täufergruppe auf dem Taufstein und das Grabmal für F. X. Prugger Arbeiten von Feuchtmayer sind. Vom Hochaltar der alten Kirche sind zwei große Statuen in den Neubau übertragen worden, die eine von ihnen eine trauernde Muttergottes, der Hans Schenk ergreifenden Ausdruck gegeben hat.
Killenweiher
Auf einer idyllischen Insel im Killenweiher, näher schon bei Mühlhofen als bei Mimmenhausen, hat der berühmte Maler und Bildhauer J. A. Feuchtmayer fünfzig Jahre lang gewohnt. Sein Haus stand am Platz des jetzigen Markgräflichen Forsthauses von 1792.
Immenstaad
Die Dächer des beschaulichen Dorfes werden vom markanten Turm (1474) der Pfarrkirche St. Jodokus überragt. Die drei Schlösser Kirchberg, Hersberg und Helmsdorf sowie das historische Schwörerhaus (1578), ein alemannisch gestelztes Einhaus, sind ebenfalls Wahrzeichen und Zeugnis der wechselvollen Geschichte Immenstaads. Im idyllischen Ortsteil Frenkenbach befindet sich eines der ältesten romanischen Bauwerke des Linzgaus, die Kirche St. Oswald (um 1200). Zwei sehenswerte, kleine Museen in Kippenhausen sowie eine Galerie im vorzüglich restaurierten Haus "Montfort", runden das kulturelle Angebot ab.
Die abwechslungsreiche Rundtour enthält die Besichtigungsmöglichkeit von Schloss Salem und dem Puppenmuseum in Kippenhausen. Für den Besuch der beeindruckenden Schlossanlage in Salem mit Feuerwehr-, Küfereimuseum und Marstall sollte genügend Zeit eingeplant werden.
Salem
Die aus mehreren Ortsteilen bestehende Gemeinde gilt insbesondere durch den "Affenberg" mit großem Affenfreigehege und "Schloss Salem", als beliebtes Ausflugsziel am Bodensee. Das Schloss mit Kulturschätzen aus 7 Jahrhunderten, abwechslungsreichen Attraktionen und verschiedenen Möglichkeiten zum Einkehren, befindet sich in einer 17 ha großen Schlossanlage. Mittelpunkt der Anlage ist die in mehreren Etappen bis 1414 vollendete Basilika mit großen Maßwerkfenstern und Alabasterfiguren. Die Basilika ist der reinste gotische Bau Oberschwabens. Die Klostergebäude wurden nach einem Brand von 1697 bis 1706 im barocken Stil neu errichtet. Die Prachträume des Schlosses, darunter der Kaisersaal, werden heute als Museum und Schulgebäude der "Salemer Schule" genutzt.
Mimmenhausen
Für J. A. Feuchtmayer, der hier seine Werkstatt führte, schuf sein Schüler und Mitarbeiter Johann Georg Dirr den Grabstein in der Pfarrkirche von Mimmenhausen, der dort nach dem modernisierenden Neubau des Gotteshauses erneut einen Platz gefunden hat. Auch ein überarbeitetes Vesperbild geht auf das Konto Dirrs, während die Täufergruppe auf dem Taufstein und das Grabmal für F. X. Prugger Arbeiten von Feuchtmayer sind. Vom Hochaltar der alten Kirche sind zwei große Statuen in den Neubau übertragen worden, die eine von ihnen eine trauernde Muttergottes, der Hans Schenk ergreifenden Ausdruck gegeben hat.
Killenweiher
Auf einer idyllischen Insel im Killenweiher, näher schon bei Mühlhofen als bei Mimmenhausen, hat der berühmte Maler und Bildhauer J. A. Feuchtmayer fünfzig Jahre lang gewohnt. Sein Haus stand am Platz des jetzigen Markgräflichen Forsthauses von 1792.
Immenstaad
Die Dächer des beschaulichen Dorfes werden vom markanten Turm (1474) der Pfarrkirche St. Jodokus überragt. Die drei Schlösser Kirchberg, Hersberg und Helmsdorf sowie das historische Schwörerhaus (1578), ein alemannisch gestelztes Einhaus, sind ebenfalls Wahrzeichen und Zeugnis der wechselvollen Geschichte Immenstaads. Im idyllischen Ortsteil Frenkenbach befindet sich eines der ältesten romanischen Bauwerke des Linzgaus, die Kirche St. Oswald (um 1200). Zwei sehenswerte, kleine Museen in Kippenhausen sowie eine Galerie im vorzüglich restaurierten Haus "Montfort", runden das kulturelle Angebot ab.
Tourverlauf:
Friedrichshafen, km 0 - Bergheim - Leimbach - Hepbach - Bitzenhofen, km 15 - Fuchstobel - Urnau - Wittenhofen - Untersiggingen - Salem (Besuch Schlossmuseum), km 32 - Mimmenhausen - Bifangweiher - Killenweiher (Markgräfliches Forsthaus, 1792), km 38 - Grasbeuren - Ittendorf - Kippenhausen (Besuch Puppenmuseum), km 51 - Immenstaad - Fischbach - Friedrichshafen, km 63
Friedrichshafen, km 0 - Bergheim - Leimbach - Hepbach - Bitzenhofen, km 15 - Fuchstobel - Urnau - Wittenhofen - Untersiggingen - Salem (Besuch Schlossmuseum), km 32 - Mimmenhausen - Bifangweiher - Killenweiher (Markgräfliches Forsthaus, 1792), km 38 - Grasbeuren - Ittendorf - Kippenhausen (Besuch Puppenmuseum), km 51 - Immenstaad - Fischbach - Friedrichshafen, km 63
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Tourvorschlag Nr. 19
Auf die Insel Reichenau und nach Radolfzell
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Auf die Insel Reichenau und nach Radolfzell
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| Strecke | ca. 61 km |
| Fahrzeit | ca. 4,5 Std. |
| Höhenunterschied | ca. 235 m |
| Schwierigkeitsgrad | leicht |
| Einkehrmöglichkeit | Kaiserpfalz und Zum alten Mesmer, Reichenau Mittelzell |
Auf die Insel Reichenau & nach Radolfzell
Die Insel Reichenau mit drei berühmten Kirchen besitzt als einzige der Bodenseeinseln einen durchgängigen Radrundweg. Der gekennzeichnete Weg führt vorbei an Gemüsegärten und prachtvoll bepflanzten Blumenbeeten. Besonders frisch und preiswert kann man sich hier direkt vom Bauern die Satteltaschen mit Obst und Gemüse füllen lassen.
Meersburg
Das malerische, mittelalterliche Städtchen wird unter anderem vom Alten Schloss (der Meersburg), dem neuen Schloss im barocken Baustil und alten Fachwerkhäusern geprägt. Das Alte Schloss (Ursprung im 7. Jahrhundert), ist die älteste erhaltene Burg Deutschlands. Die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff verbrachte ihre letzten Lebensjahre im Alten Schloss. Dort kann man heute noch ihre Wohnnräume besichtigen.
Reichenau
Auf der Bodenseeinsel Reichenau gründete im Jahr 724 der Wanderbischof Pirmin das Kloster Reichenau. Gemeinsam mit dem Kloster St. Gallen bildete er die erste Benediktiner-Abtei auf deutschem Boden, vom 9. bis zum 11. Jahrhundert ein Zentrum des künstlerischen und religiösen Lebens. Bedeutende Äbte, Wissenschaftler und Dichter prägten die Blütezeit des Klosters. Mitte des 18. Jahrhundert wurde das Kloster aufgehoben und das Bischofsgut säkularisiert. Von den ursprünglich fünf romanischen Kirchen des Klosters sind heute nur mehr drei erhalten.
Radolfzell
Ihren Namen verdankt die Stadt dem alemannischen Bischof Ratold von Verona, der 826 am nordwestlichen Ende des Zellersees die Cella Ratoldi gründete. Die im Anschluss daran sich entwickelnde Siedlung, die 1100 Marktrecht und 1267 Stadtrechte erhielt, war bis 1298 Besitz des Klosters auf der Reichenau, kam dann an Österreich, das sie zeitweise, von 1415 bis 1455, als Reichsstadt freigab. 1805 wurde Radolfzell württembergisch, 1810 badisch. Was in der Stadt an wichtigen historischen Bauten erhalten blieb, steht ziemlich nahe beim Münster. Die Uferpromenade soll "der schönste Eisenbahn-Wartesaal Deutschlands" sein, wie Ludwig Finkh meinte. Die Radolfzell vorgelagerte kleine Halbinsel Mettnau, auf der sich einst der Dichter Josef Victor von Scheffel ("Ekkehard", "Der Trompeter von Säckingen", u. a. m.) im Scheffel-Schlössle ein idyllisches Domizil eingerichtet hat, bewahrt ungeachtet der zunehmenden Bebauung mit Villen, Pensionen und Sanatorien immer noch ein unberührtes und zum Glück auch geschütztes Stück Wildnis, das mit seinen Schilfwiesen und Seegestaden einer vielfältigen Flora und Fauna Lebensmöglichkeiten bietet.
Die Insel Reichenau mit drei berühmten Kirchen besitzt als einzige der Bodenseeinseln einen durchgängigen Radrundweg. Der gekennzeichnete Weg führt vorbei an Gemüsegärten und prachtvoll bepflanzten Blumenbeeten. Besonders frisch und preiswert kann man sich hier direkt vom Bauern die Satteltaschen mit Obst und Gemüse füllen lassen.
Meersburg
Das malerische, mittelalterliche Städtchen wird unter anderem vom Alten Schloss (der Meersburg), dem neuen Schloss im barocken Baustil und alten Fachwerkhäusern geprägt. Das Alte Schloss (Ursprung im 7. Jahrhundert), ist die älteste erhaltene Burg Deutschlands. Die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff verbrachte ihre letzten Lebensjahre im Alten Schloss. Dort kann man heute noch ihre Wohnnräume besichtigen.
Reichenau
Auf der Bodenseeinsel Reichenau gründete im Jahr 724 der Wanderbischof Pirmin das Kloster Reichenau. Gemeinsam mit dem Kloster St. Gallen bildete er die erste Benediktiner-Abtei auf deutschem Boden, vom 9. bis zum 11. Jahrhundert ein Zentrum des künstlerischen und religiösen Lebens. Bedeutende Äbte, Wissenschaftler und Dichter prägten die Blütezeit des Klosters. Mitte des 18. Jahrhundert wurde das Kloster aufgehoben und das Bischofsgut säkularisiert. Von den ursprünglich fünf romanischen Kirchen des Klosters sind heute nur mehr drei erhalten.
Radolfzell
Ihren Namen verdankt die Stadt dem alemannischen Bischof Ratold von Verona, der 826 am nordwestlichen Ende des Zellersees die Cella Ratoldi gründete. Die im Anschluss daran sich entwickelnde Siedlung, die 1100 Marktrecht und 1267 Stadtrechte erhielt, war bis 1298 Besitz des Klosters auf der Reichenau, kam dann an Österreich, das sie zeitweise, von 1415 bis 1455, als Reichsstadt freigab. 1805 wurde Radolfzell württembergisch, 1810 badisch. Was in der Stadt an wichtigen historischen Bauten erhalten blieb, steht ziemlich nahe beim Münster. Die Uferpromenade soll "der schönste Eisenbahn-Wartesaal Deutschlands" sein, wie Ludwig Finkh meinte. Die Radolfzell vorgelagerte kleine Halbinsel Mettnau, auf der sich einst der Dichter Josef Victor von Scheffel ("Ekkehard", "Der Trompeter von Säckingen", u. a. m.) im Scheffel-Schlössle ein idyllisches Domizil eingerichtet hat, bewahrt ungeachtet der zunehmenden Bebauung mit Villen, Pensionen und Sanatorien immer noch ein unberührtes und zum Glück auch geschütztes Stück Wildnis, das mit seinen Schilfwiesen und Seegestaden einer vielfältigen Flora und Fauna Lebensmöglichkeiten bietet.
Tourverlauf:
Friedrichshafen, km 0 - Immenstaad - Hagnau - Meersburg, km 18 - (Fähre) - Staad - (an der Insel Mainau vorbei) - Litzelstetten - Wollmatingen - Insel Reichenau - Oberzell (St. Georg-Stiftskirche, 888) - Mittelzell (Münster, 724), km 35 - Niederzell (St. Peter & Paul, 799, Ferienheim "Bürgle") - Oberzell - Allensbach, km 51 - Markelfingen - Radolfzell, km 61. Mit der Bahn zurück nach Friedrichshafen.
Friedrichshafen, km 0 - Immenstaad - Hagnau - Meersburg, km 18 - (Fähre) - Staad - (an der Insel Mainau vorbei) - Litzelstetten - Wollmatingen - Insel Reichenau - Oberzell (St. Georg-Stiftskirche, 888) - Mittelzell (Münster, 724), km 35 - Niederzell (St. Peter & Paul, 799, Ferienheim "Bürgle") - Oberzell - Allensbach, km 51 - Markelfingen - Radolfzell, km 61. Mit der Bahn zurück nach Friedrichshafen.
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Tourvorschlag Nr. 20
Über den Pfänder nach Romanshorn
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Mit freundlicher Unterstützung des Fahrrad-Portals www.fahrrad.de sowie der Touristik-Information Friedrichshafen!
Über den Pfänder nach Romanshorn
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| Strecke | ca. 102 km |
| Fahrzeit | ca. 8 Std. |
| Höhenunterschied | ca. 795 m |
| Schwierigkeitsgrad | leicht, Pfänderanstieg sehr anspruchsvoll, 13% Steigung |
| Einkehrmöglichkeit | Seestüble, Mehrerau |
Über den Pfänder nach Romanshorn
Als einzigartiger Aussichtspunkt über dem Bodensee gilt der Pfänder als Hausberg von Bregenz. Wer die anstrengende Auffahrt nicht mit der eigenen Muskelkraft bewältigen will, kann mit der Seilbahn inklusive Fahrrad, von Bregenz auf den Pfänder fahren.
Bad Schachen
Bekannt durch das Kurhaus (Kurhotel) Bad Schachen. In dem Vorort von Lindau gibt es viele schöne alte Parkanlagen, welche teilweise zugänglich sind, so z.B. der Lindenhofpark mit der spätklassizistischen Lindenhofvilla (heute Friedensmuseum). In der Villa sind Wandmalereien aus Motiven von Pompeji zu sehen. Der Lindenhofpark wurde geschaffen von der Lindauer Familie Gruber und liegt unmittelbar am Bodensee. Das Friedensmuseum erinnert daran, wie viele Menschen für den Frieden gewirkt haben. Diese Persönlichkeiten, die aus den verschiedensten Nationen und geschichtlichen Epochen von der Antike bis zur Gegenwart stammen, werden in Kurzbiografien, Portraitbildern und anderen Dokumenten vorgestellt. Weitere Exponate zeigen das Thema Krieg und Frieden in der Kunst.
Lindau
In der hervorragend erhaltenen, zu großen Teilen als Fußgängerzone gestalteten Altstadt von Lindau findet der aufmerksame Inselspaziergänger eindrucksvolle Zeugnisse der reichsstädtischen Vergangenheit. Das Stadtbild prägen winklige, enge Gassen, die Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung (Mang-, Pulver- und Diebsturm) sowie erkergeschmückte Häuser und Lauben aus dem 13./14. Jahrhundert. In der Maximilianstraße sind schmucke Patrizierhäuser zu bewundern.
Bregenz
Den mittelalterlichen Charakter des Stadtbildes konnte Bregenz, die Landeshauptstadt Vorarlbergs, in der einst befestigten Oberstadt bewahren. Die Oberstadt ist heute ein stiller und überschaubarer Stadtteil. Aus der Zeit Hugo von Montforts, der an der Stelle der keltischen und spätrömischen Stadt Brigantium im 13 Jahrhundert die mittelalterliche Stadt Bregenz gründete, stammen auch große Teile der alten Befestigungsmauer. Aus der Oberstadt erhebt sich der Martinsturm mit seiner mächtigen Zwiebelhaube. Der Martinsturm ist der älteste Barockbau am Bodensee und das Wahrzeichen von Bregenz. Heute ist dort ein Heimat- und Militärmuseum untergebracht. Als Kulturhauptstadt der Bodenseeregion gilt Bregenz nicht zuletzt durch seine spektakulären Festspiele auf Europas größter Seebühne.
Arbon
Einer der ältesten und geschichtlich merkwürdigsten Orte am Bodensee. Die Stadt steht an der Stelle des römischen Arbor Felix. Die einst starke Römerfestung wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. zum Schutz der Heerstraße nach Bregenz erbaut und im 5. Jahrhundert von den Alemannen zerstört. Das Schloss, dessen uralter Turm aus gewaltigen Findlingsblöcken besteht, kam später in den Besitz der Hohenstaufer.
Als einzigartiger Aussichtspunkt über dem Bodensee gilt der Pfänder als Hausberg von Bregenz. Wer die anstrengende Auffahrt nicht mit der eigenen Muskelkraft bewältigen will, kann mit der Seilbahn inklusive Fahrrad, von Bregenz auf den Pfänder fahren.
Bad Schachen
Bekannt durch das Kurhaus (Kurhotel) Bad Schachen. In dem Vorort von Lindau gibt es viele schöne alte Parkanlagen, welche teilweise zugänglich sind, so z.B. der Lindenhofpark mit der spätklassizistischen Lindenhofvilla (heute Friedensmuseum). In der Villa sind Wandmalereien aus Motiven von Pompeji zu sehen. Der Lindenhofpark wurde geschaffen von der Lindauer Familie Gruber und liegt unmittelbar am Bodensee. Das Friedensmuseum erinnert daran, wie viele Menschen für den Frieden gewirkt haben. Diese Persönlichkeiten, die aus den verschiedensten Nationen und geschichtlichen Epochen von der Antike bis zur Gegenwart stammen, werden in Kurzbiografien, Portraitbildern und anderen Dokumenten vorgestellt. Weitere Exponate zeigen das Thema Krieg und Frieden in der Kunst.
Lindau
In der hervorragend erhaltenen, zu großen Teilen als Fußgängerzone gestalteten Altstadt von Lindau findet der aufmerksame Inselspaziergänger eindrucksvolle Zeugnisse der reichsstädtischen Vergangenheit. Das Stadtbild prägen winklige, enge Gassen, die Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung (Mang-, Pulver- und Diebsturm) sowie erkergeschmückte Häuser und Lauben aus dem 13./14. Jahrhundert. In der Maximilianstraße sind schmucke Patrizierhäuser zu bewundern.
Bregenz
Den mittelalterlichen Charakter des Stadtbildes konnte Bregenz, die Landeshauptstadt Vorarlbergs, in der einst befestigten Oberstadt bewahren. Die Oberstadt ist heute ein stiller und überschaubarer Stadtteil. Aus der Zeit Hugo von Montforts, der an der Stelle der keltischen und spätrömischen Stadt Brigantium im 13 Jahrhundert die mittelalterliche Stadt Bregenz gründete, stammen auch große Teile der alten Befestigungsmauer. Aus der Oberstadt erhebt sich der Martinsturm mit seiner mächtigen Zwiebelhaube. Der Martinsturm ist der älteste Barockbau am Bodensee und das Wahrzeichen von Bregenz. Heute ist dort ein Heimat- und Militärmuseum untergebracht. Als Kulturhauptstadt der Bodenseeregion gilt Bregenz nicht zuletzt durch seine spektakulären Festspiele auf Europas größter Seebühne.
Arbon
Einer der ältesten und geschichtlich merkwürdigsten Orte am Bodensee. Die Stadt steht an der Stelle des römischen Arbor Felix. Die einst starke Römerfestung wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. zum Schutz der Heerstraße nach Bregenz erbaut und im 5. Jahrhundert von den Alemannen zerstört. Das Schloss, dessen uralter Turm aus gewaltigen Findlingsblöcken besteht, kam später in den Besitz der Hohenstaufer.
Tourverlauf:
Friedrichshafen, km 0 - Langenargen, (Kabelhängebrücke, 1897), km 10 - Kressbronn - Nonnenhorn (Gedenkstein Seegrörne, Torkel) -
Wasserburg - Bad Schachen - Lindau (Hafen), km 26 - Lochau (400 m) - Hofen - Eichenberg (796 m) - Eplisgehr - Trögen - Hinteregg -
Jungholz - Pfänder (Parkplatz, 1015 m), km 44 - Haggen - Lochau - Bregenz, km 53 - Mehrerau - Hard - Fußach - Höchst - Gaißau,
km 75 - Rheineck - Rorschach, km 85 - Arbon -Romanshorn, km 102. Mit der Fähre zurück nach Friedrichshafen
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